Kärnten vergibt fünf Millionen Euro Wirtschaftsförderung

Die Kärntner Landesregierung hat mehrere Förderprojekte im Gesamtvolumen von rund fünf Millionen Euro beschlossen. Die Mittel fließen über den KWF an Investitions-, Innovations- und Gründungsprojekte.
Die Kärntner Landesregierung hat in ihrer Sitzung Wirtschaftsförderungen in der Höhe von rund fünf Millionen Euro genehmigt. Die Fördermittel werden über den KWF abgewickelt und sollen Investitionen ankurbeln sowie die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts stärken, wie Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig mitteilt.
„Das ermöglicht gezielte Impulse für Investitionen, Innovation und Beschäftigung in Kärnten“, erklärt Schuschnig. Die Förderungen würden Voraussetzungen schaffen, damit Betriebe expandieren, neue Technologien entwickeln und langfristig Wertschöpfung im Land sichern könnten.
Neubau und Prozessinnovation als Großprojekte
Zu den größten geförderten Vorhaben zählt der Bau eines neuen Unternehmensstandorts der Halvax Paneelsysteme GmbH in St. Donat. Das Unternehmen stößt aufgrund kontinuierlichen Wachstums an Kapazitätsgrenzen. Der Neubau soll die Produktionskapazitäten erweitern und die Fertigung automatisieren.
Ein weiteres Projekt stammt von der SynCycle Operations GmbH. Nach einem bereits durch KWF- und EU-Mittel geförderten Vorprojekt, das technische Infrastruktur und Pilotanlagen schuf, folgt nun der nächste Entwicklungsschritt. Das Vorhaben umfasst eine Prozess- und Designinnovation im Bereich der Kunststoffpyrolyse und zielt auf industrielle Umsetzung ab.
In beiden Fällen investieren die Unternehmen selbst beträchtliche Summen. „Dass Betriebe in Kärnten bereit sind, solche Investitionen zu stemmen, stärkt Kärnten als Standort für Zukunftstechnologien“, betont Schuschnig. Regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze würden dadurch abgesichert.
Gründungsförderung an Hochschulen
Zusätzlich wurden zwei Projekte zur Begleitung von Unternehmensgründungen beschlossen – an der Alpen-Adria-Universität sowie an der FH Kärnten. Der Schwerpunkt liegt auf innovativen, technologieorientierten und wissensbasierten Gründungen. Potenzielle Gründerinnen und Gründer sollen bei der Ausarbeitung ihrer Ideen unterstützt werden, um qualitativ hochwertige Projekte zur Umsetzung zu bringen.
„Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten braucht es Impulse und Anreize zur Unternehmensentwicklung“, so Schuschnig. Die beiden Hochschulprojekte seien doppelt wichtig, weil der Standort auch ein unternehmensfreundliches Mindset benötige.
Quelle: https://ktnvp.at/2026/07/14/foerdermittel-fuer-regionale-wertschoepfung
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