Kärnten vergibt Lizenzen für Glücksspielautomaten neu

Pia ProdingerPia Prodinger
Glücksspielautomaten mit "Multi Game"-Anzeige und Motiven wie "Golden Egypt" in einem Casino
© Vinícius Vieira ft / Pexels (Symbolbild)

Das Land Kärnten hat drei von vier Anbietern Genehmigungen für das „Kleine Glücksspiel“ erteilt. Ab September dürfen Admiral, Fair Games und Amatic an 26 Standorten Automaten betreiben, so der ORF.

Das Land Kärnten hat die Lizenzen für das „Kleine Glücksspiel“ neu vergeben. Alle zehn Jahre wird entschieden, welche Betreiber eine Genehmigung erhalten. Jeder einzelne Automat an jedem Standort wird dabei behördlich überprüft und muss zugelassen werden. Die Maßnahmen dienen dem Spielerschutz. Das Land nimmt durch die Lizenzen jährlich 8,4 Millionen Euro ein.

Drei Anbieter erhalten Genehmigung

Vier Unternehmen hatten sich um die Lizenz beworben und Konzepte eingereicht. Adrian Plessin, Leiter der Abteilung Wirtschaft des Landes, erklärte, dass eine unabhängige Bewertungskommission die Konzepte intensiv geprüft habe. „Wir haben insgesamt rund 30.000 Seiten und deutlich über 500 Anlagen ausgewertet, geprüft und beurteilt, und auch weitere Erhebungen durchgeführt. Das war ein enormer Aufwand, den wir betrieben haben, um für den Spielerschutz in Kärnten das beste Ergebnis zu erzielen“, so Plessin.

Die Genehmigung erhielten drei der vier Bewerber: Admiral, Fair Games und Amatic. Ab September dürfen sie – wie bisher – an 26 Standorten in Kärnten Glücksspielautomaten betreiben.

Strenge Auflagen statt Verbot

Die Anbieter müssen strenge behördliche Auflagen erfüllen und werden kontrolliert. Plessin betonte, dass hochrangige Experten im Bereich Spielerschutz und Suchtprävention die Konzepte bewertet hätten. „Die Konzepte, so wie sie eingereicht wurden, sind durchaus geeignet, auch entsprechend suchtpräventiv zu wirken und ein Abdriften in die Illegalität zu verhindern“, sagte er.

Ein Verbot des „Kleinen Glücksspiels“, wie es in anderen Bundesländern bereits umgesetzt wurde, ist in Kärnten nicht geplant.

Quelle: https://kaernten.orf.at/stories/3365665/

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