Kärnten vergibt vier Studienplätze für Tiermedizin

Das Bundesland Kärnten hat vier gewidmete Studienplätze an der Vetmeduni Wien vergeben. Tobias Krametter, Lara Bacher, Verena Marie Mostegel und Katharina Kresitschnig beginnen ihre Ausbildung und verpflichten sich, nach dem Abschluss fünf Jahre als Nutztierärzte in Kärnten zu arbeiten.
Kärnten konnte sich heuer erstmals vier gewidmete Studienplätze an der Vetmeduni Wien sichern – doppelt so viele wie bisher. Die vier künftigen Studierenden stehen nun fest: Tobias Krametter, Lara Bacher, Verena Marie Mostegel und Katharina Kresitschnig starten mit dem neuen Studienjahr ihre tierärztliche Ausbildung.
Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber zeigte sich erfreut über die Vergabe: „Es freut mich sehr, dass wir vier engagierte junge Menschen für die gewidmeten Studienplätze finden konnten. Genau diesen Nachwuchs brauchen wir, um die tierärztliche Versorgung unserer bäuerlichen Betriebe auch in Zukunft sicherzustellen.“ Er wünschte den Studierenden viel Erfolg für ihren bevorstehenden Weg.
Verpflichtung zu fünf Jahren Praxis in Kärnten
Die vier künftigen Studierenden bringen bereits einen engen Bezug zur Landwirtschaft mit. Das Land ermöglicht ihnen das Studium der Veterinärmedizin, im Gegenzug verpflichten sie sich, nach erfolgreichem Abschluss mindestens fünf Jahre als Nutztierpraktiker in Kärnten tätig zu sein.
Ziel der Kooperation mit der Vetmeduni Wien ist es, gezielt junge Fachkräfte auszubilden, die nach dem Studium nach Kärnten zurückkehren und ihre Qualifikationen im Veterinärwesen und für die heimische Landwirtschaft einbringen. „Wir kümmern uns damit gezielt um die nächste Generation und setzen einen wichtigen Schritt, um auch langfristig genügend Nutztierärztinnen und Nutztierärzte in Kärnten zu haben“, so Gruber.
Weitere Maßnahmen gegen Ärztemangel
Die gewidmeten Studienplätze sind eine von mehreren Maßnahmen, mit denen das Land Kärnten gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Kärnten dem Mangel an Nutztierärzten entgegenwirkt. Dazu zählen Vorbereitungskurse für die Aufnahmeprüfung an der Vetmeduni Wien sowie die gezielte Anwerbung von Großtierärzten aus Drittstaaten, um kurzfristig Versorgungslücken zu schließen.
LK-Präsident Siegfried Huber begrüßte die Fortführung der Initiative: „Die Verdopplung der für Kärnten gewidmeten Studienplätze ist ein wichtiges Puzzlestück, um die tierärztliche Versorgungssicherheit in unserem Bundesland langfristig auf solide Beine zu stellen.“
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