Kärnten verliert erneut Einwohner – FPÖ fordert Maßnahmen

Pia Prodinger
Bundesland Kärnten Landesverwaltung Klagenfurt mit Fahnen
© fpoe-ktn.at

Kärnten hat im vergangenen Jahr neuerlich Einwohner verloren. FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer macht dafür die Landespolitik verantwortlich und fordert bessere Perspektiven für junge Menschen.

Erwin Angerer, Klubobmann der FPÖ Kärnten, reagiert auf aktuelle Medienberichte über den Bevölkerungsrückgang im Bundesland. Die Abwanderung junger Kärntner sei eine direkte Folge der Politik von SPÖ und ÖVP in den vergangenen 13 Jahren, so Angerer. Viele würden das Bundesland wegen fehlender beruflicher Perspektiven und mangelnder Ausbildungsmöglichkeiten verlassen.

Kärnten überaltert im Bundesländervergleich

Die Abwanderung der Jugend führe dazu, dass Kärnten im Vergleich zu anderen Bundesländern überaltere. Das Durchschnittsalter liege in Österreich bei 43,8 Jahren, in Kärnten jedoch bei 46,3 Jahren. Eine aktuelle Studie der Arbeiterkammer zeige zudem, dass jeder Zehnte seine Heimat verlassen wolle.

Dies müsse endlich als Alarmsignal für die rot-schwarze Landesregierung dienen, betont der FPÖ-Politiker. Durch die Abwanderung verliere Kärnten weitere potenzielle Arbeitskräfte für die Zukunft. Besonders kritisch sei, dass die Landesregierung die Chancen der Koralmbahn nicht genutzt habe. Es sei zu befürchten, dass die Abwanderung Richtung Graz und Wien das Problem noch verschärfen könnte.

Forderung nach leistbarem Wohnraum und Arbeitsplätzen

Die Abwanderung müsse gestoppt werden, fordert Angerer. Kärnten brauche wieder Perspektiven und eine positive Stimmung. Die Jugend benötige in erster Linie leistbaren Wohnraum, attraktive Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze sowie die Möglichkeit, sich Eigentum zu schaffen.

Quelle: https://www.fpoe-ktn.at/reader-news/abwanderung-in-kaernten-muss-endlich-gestoppt-werden

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