Kärntner Lyrikpreis: Stadt verdoppelt Preisgeld

Die Stadt Klagenfurt erhöht die Dotierung für den Preis für ein Lebenswerk beim Kärntner Lyrikpreis der Stadtwerke von 1.500 auf 3.000 Euro. Auch der Preis für slowenische Gedichte wird verdoppelt.
Bei der Präsentation des 19. Kärntner Lyrikpreises gab Kulturstadtrat Franz Petritz eine Aufwertung bekannt: Die Dotierung des Preises der Stadt Klagenfurt für ein Lebenswerk wird heuer erstmals auf 3.000 Euro angehoben – eine Verdoppelung des bisherigen Betrags.
„Neben dem Ingeborg Bachmann-Literaturpreis, dem Humbert Fink-Preis und dem Gert Jonke-Preis zählt der von den Stadtwerken ausgerichtete Kärntner Lyrikpreis zu den wichtigen Auszeichnungen im Kulturbetrieb“, erklärte Petritz. Als Kulturstadt sei es wichtig, diese wertvolle Initiative zu unterstützen und entsprechend zu dotieren.
Auch slowenischer Preis aufgewertet
Ebenfalls verdoppelt wurde die Auszeichnung für Gedichte in slowenischer Sprache. Der Slowenische Kulturverband und der Zentralverband slowenischer Organisationen erhöhen das Preisgeld von 500 auf 1.000 Euro.
Preisgelder und Kategorien
Der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, der zweite mit 1.500 Euro und der dritte mit 800 Euro. Die Sieger erhalten zudem eine Glastrophäe der HTL Ferlach.
Drei weitere Preise zu je 500 Euro werden von der PSG Poster Service GmbH, der KEG Kraftwerkserrichtungs- und Betriebsgesellschaft sowie dem PEN-Club Austria vergeben. Das Land Kärnten vergibt nach Jurybeschluss einen Sonderpreis für ein Lebenswerk in Höhe von 3.000 Euro. Zusätzlich werden fünf Ehrenpreise vergeben.
Teilnahme und Einreichung
Teilnahmeberechtigt sind Kärntner Lyrikerinnen und Lyriker sowie in anderen Bundesländern oder im Ausland lebende Kärntnerinnen und Kärntner. Erwartet werden bei freier Themenwahl Gedichte und lyrische Beiträge in deutscher und/oder slowenischer Sprache. Mundart bleibt ausgeschlossen.
Einreichungen mit bis zu vier unveröffentlichten Gedichten in achtfacher Ausfertigung sind möglich. Das Auswahlverfahren erfolgt anonymisiert, daher soll auf den Texten kein Autorenname aufscheinen. Der Name mit einer kurzen Biografie und Kontaktdaten sollte gesondert angegeben werden.
Einsendeschluss ist der 19. Oktober (Datum des Poststempels). Einsendungen gehen an: Stadtwerke Klagenfurt, St. Veiter Straße 31, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Abteilung PR/Marketing, Stichwort: Kärntner Lyrikpreis, oder per E-Mail an marketing@stw.at mit dem Betreff Lyrikpreis.
Die Jury besteht aus Vorsitzendem Günter Schmidauer, Schriftsteller Josef Winkler, Journalistin Ilse Gerhardt, Kulturexpertin Katharina Herzmansky, Lyrikerin und Bibliothekarin Cvetka Lipus sowie Autor Harald Raffer (ohne Stimmrecht).
Die feierliche Übergabe des Kärntner Lyrikpreises 2026 findet am 5. November statt.
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