Kaimane Schnappi und Pancho erhielten Ultraschall

Mathias FischerMathias Fischer
© MART PRODUCTION / Pexels (Symbolbild)

Im Tierschutzhaus Vösendorf wurden zwei Kaimane medizinisch untersucht. Die Reptilien, die nach einer Scheidung dort untergebracht sind, erhielten unter anderem Ultraschalluntersuchungen und Blutabnahmen.

Die beiden Kaimane Schnappi und Pancho im Tierschutzhaus Vösendorf in Niederösterreich sind vor kurzem medizinisch durchgecheckt worden. Wie Tierschutz Austria am Mittwoch bekannt gab, handelte es sich um einen aufwendigen Sondereinsatz. Die Tiere, die als Folge einer Scheidung in der Einrichtung gelandet sind, wurden dabei per Ultraschall untersucht. Zudem wurden Blutproben entnommen, um ihren Gesundheitszustand zu kontrollieren.

Veterinärmedizinische Universität begleitete Einsatz

Fachlich unterstützt wurde die Untersuchung von der Veterinärmedizinischen Universität Wien und der Krokodilexpertin Rossana Mangione. Regelmäßige Kontrollen gehören auch bei exotischen Tieren zur tiergerechten Versorgung, hieß es. Sie ermöglichen es, gesundheitliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu handeln. Besonders bei Tieren, die Krankheit und Schmerz lange verbergen, sei dieser Blick ins Innere entscheidend.

„Exotisch heißt nicht anspruchslos“, wurde Stephan Scheidl von Tierschutz Austria zitiert. „Unsere Kaimane brauchen dieselbe Sorgfalt wie jeder andere Patient im Haus: fachkundige Untersuchung, Verlaufskontrolle und Menschen, die wissen, worauf sie achten müssen.“

Patenschaft ab 25 Euro monatlich

Ein geeignetes Quartier für die beiden Krokodile zu finden, ist sehr schwierig. Die Tiere können bis zu 1,60 Meter lang werden. Seit Jänner 2022 leben sie im revitalisierten Krokodilhaus in Vösendorf. Für Futter, Haltung und Untersuchungen suchen die Reptilien Patinnen und Paten. Eine Patenschaft ist laut Tierschutz Austria bereits ab 25 Euro im Monat möglich.

(SERVICE – Patenschaftslink unter: https://go.apa.at/vCUrKjsZ)

Quelle: APA

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