Kammermusikfestival „Allegro Vivo“ startet im Waldviertel

Das Kammermusikfestival „Allegro Vivo“ geht morgen, Freitag, in seine 48. Ausgabe. Bis 20. September stehen mehr als 50 Konzerte in Stiften, Burgen und Schlössern des Waldviertels auf dem Programm. Künstlerischer Leiter ist Vahid Khadem-Missagh.
Das Festival beginnt am Freitag, 7. August, um 19 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Gmünd. Weitere Auftaktkonzerte folgen am Samstag, 8. August, ab 19 Uhr und am Sonntag, 9. August, ab 16 Uhr in der Bibliothek von Stift Altenburg. Auf dem Programm stehen Ottorino Respighis „Antiche Danze ed Arie“, Pjotr Iljitsch Tschaikowskis „Souvenir de Florence“ sowie die Uraufführung eines Doppelkonzertes für Violine, Gitarre und Streichorchester von Tristan Schulze, das eigens für „Allegro Vivo“ komponiert wurde.
Am Dienstag, 11. August, geht es im Schüttkasten von Schloss Harmannsdorf weiter. Ab 19 Uhr erklingen unter dem Motto „Musik und Wort“ Werke von Tomaso Albinoni, Antonio Vivaldi und Giuseppe Michele Stratico. Ab 21 Uhr folgt am Stadtsee von Horn bei freiem Eintritt eine „Moonlight Serenade“.
Internationale Sommerakademie mit 600 Musikern
Parallel zum Festivalsommer öffnet die Internationale Sommerakademie „Allegro Vivo“ ihre Tore. Rund 600 Musikerinnen und Musiker aus aller Welt werden erwartet. Das Motto der diesjährigen Ausgabe lautet „On Stage“.
Die Altenburger Stiftsbibliothek wird jeweils zur Wochenmitte am 12., 19. und 26. August sowie 2. September zur Bühne für kammermusikalische Begegnungen. Zu Gast sind unter anderem Elisabeth Leonskaja mit Franz Schubert und Johannes Brahms, Lilya Zilberstein mit Giuseppe Tartini, Franceso Geminiani, Gustav Mahler und Dora Pejačević sowie Malin Hartelius und Björn Lehmann mit Ottorino Respighi und Johannes Brahms. Wolfgang Bankl präsentiert Werke von Ermanno Wolf-Ferrari, Wolfgang Amadeus Mozart und Antonín Dvořák.
Programm-Höhepunkte von Paganini bis Balkangroove
Zu den weiteren Höhepunkten zählt ein Auftritt des Ensembles Uwaga am 15. August im Kunsthaus Horn mit musikalischen Grenzüberschreitungen zwischen Klassik, Jazz, Pop und Balkanmusik. Der Violinist Benjamin Schmid präsentiert am 16. August in der Gertrudskirche in Gars/Thunau ein Niccolo-Paganini-Programm. Das Ensemble kammerfunk spielt am 18. August im Loisium in Langenlois Arrangements vom „Rosenkavalier aus dem Süden“ bis zur „Lustigsten Witwe“.
Ein Galakonzert der Academia Allegro Vivo mit Werken von Gioachino Rossini, Gaetano Donizetti, Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini, Niccolò Paganini und Nino Rota findet am 22. August im Kunsthaus Horn statt. Am 29. August interpretieren Kateryna Titova und Eduard Kutrowatz im Kulturstadl von Schloss Göpfritz Klavierwerke zu vier Händen in einem Dialog von Michael Dangls „Hymnus an den Süden“ und Johann Wolfgang Goethes „Italienischer Reise“. Das Minetti-Streichquartett tritt am 30. August in der Burg Raabs auf.
September-Programm und Nachwuchstalente
Im September geht es weiter mit Roland Batik im Schickenhof (1. September), Jelena Popržan in der Alten Schmiede in Schönberg (5. September) und dem Kandinsky-Quartett in Oberdürnbach (6. September). Diknu Schneeberger und Christian Bakanic präsentieren am 11. September in Ziersdorf Gipsyjazz und Balkangroove. Andrea Eckert ist Gastgeberin auf Burg Schleinitz für das Kärntner-slowenische Duo Sonoma (12. September) und das Duo Klara Flieder / Christophe Pantillon (13. September).
Die Nachwuchstalente der Sommerakademie treten neben der „Moonlight Serenade“ am 11. August auch am 10. August im Schloss Waldreichs, am 13. August in Brunn am Wald, am 14. August im Stift Geras, am 21. August in Altpölla, am 25. August bei einer weiteren „Moonlight Serenade“ am Horner Stadtsee, am 27. August im Stift Zwettl, am 28. August im Schloss Greillenstein, am 3. September im Schloss Drösiedl und am 4. September im Schloss Rosenburg auf.
Abschlusswochenende mit Mozart und Mendelssohn
Das Abschlusswochenende findet am 17. September im Schloss Weitra, am 18. September im Stift Göttweig sowie am 19. und 20. September im Stift Altenburg statt. Auf dem Programm stehen der Friedensgruß „Da pacem domine“ von Arvo Pärt als Einleitung zu Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert in A-Dur mit Vahid Khadem-Missagh als Solisten sowie Felix Mendelssohn-Bartholdys 4. „Italienischer“ Symphonie.
Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten gibt es bei „Allegro Vivo“ unter 02982/4319, per E-Mail an tickets@allegro-vivo.at bzw. office@allegro-vivo.at und auf www.allegro-vivo.at.
Quelle: OTS
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