Kampagne „Her mit Leer“ geht in zweite Runde
Eine österreichweite Informationskampagne zur richtigen Entsorgung von Lithium-Akkus wird fortgesetzt. Hintergrund sind 36 schwere Brände in Entsorgungsbetrieben im Jahr 2025, die teilweise auf falsch entsorgte Akkus zurückgehen.
Die Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle (EAK) führt ihre Aufklärungskampagne „Her mit Leer“ fort. Ziel ist es, die Bevölkerung für die korrekte Entsorgung von Lithium-Akkus zu sensibilisieren und die Sammelquote zu erhöhen.
Viele Alltagsgegenstände wie kabellose Kopfhörer, elektrische Zahnbürsten oder singende Grußkarten enthalten leistungsstarke Lithium-Akkus, die häufig nicht als solche wahrgenommen werden. Werden diese Produkte nicht fachgerecht entsorgt, kann das gravierende Folgen haben.
36 Brände in Entsorgungsbetrieben
Im Jahr 2025 kam es in heimischen Entsorgungsbetrieben zu rund 36 schweren Bränden. Ein Teil davon ist auf falsch entsorgte Akkus im Restmüll und anderen Sammelfraktionen zurückzuführen.
Die Kampagne startete im April 2026 und ist auf eine Laufzeit von drei Jahren angelegt. Zunächst setzt die EAK auf intensive Hörfunkwerbung, um schnell eine breite Aufmerksamkeit zu erreichen. Ergänzend kommen TV-Spots, Out-Of-Home-Werbung und Verkehrsmittelwerbung zum Einsatz, die die Gefahren von Lithium-Akkus im Alltag visuell darstellen sollen.
Informationsplattform und Sammelstellenfinder
Als zentrale Anlaufstelle dient die Webseite hermitleer.at. Dort gibt es Hinweise zur Handhabung und Entsorgung sowie einen Sammelstellenfinder, der die nächstgelegene Abgabestelle anzeigt.
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