Kanalreiniger löschten Garagenbrand nach Akku-Explosion

Am Donnerstag kurz vor Mittag geriet in der Garage eines Einfamilienhauses ein Akku ohne Fremdeinwirkung in Brand. Die Hitze ließ Spraydosen explodieren, woraufhin Mitarbeiter einer Kanalreinigungsfirma das Feuer löschten, so die Polizei.
Ein Akku fing am Donnerstag kurz vor Mittag in einer Garage Feuer, ohne dass Fremdeinwirkung vorlag oder die Batterie geladen wurde. Nach Einschätzung der Polizei breiteten sich die Flammen auf ein Regal aus, auf dem sich mehrere Spraydosen befanden.
Die starke Hitzeentwicklung führte dazu, dass die Spraydosen explodierten. Die Wucht der Explosion war so groß, dass das Garagentor teilweise aus den Führungsschienen gerissen wurde, wie die Polizei mitteilte. Durch den lauten Knall wurden die Hausbewohner auf das Feuer aufmerksam und entdeckten den Brand.
Zufällig vorbeifahrende Helfer verhinderten Schlimmeres
Während erste Löschversuche unternommen wurden, fuhr ein Lkw einer Kanalreinigungsfirma an dem Einfamilienhaus vorbei. Zwei Mitarbeiter des Unternehmens erkannten die Situation und griffen ein.
Mit dem am Fahrzeug montierten Wassertank und einem Schlauch konnten sie die Flammen noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr unter Kontrolle bringen. Dadurch wurde verhindert, dass das Feuer auf das Dach übergriff, erklärte die Polizei. Ein ebenfalls zufällig vorbeikommender Feuerwehrmann unterstützte die Löscharbeiten.
Zehntausende Euro Sachschaden
Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Der Sachschaden dürfte sich jedoch auf zehntausende Euro belaufen. In der Garage waren zwei Motorräder und zwei E-Bikes abgestellt, die teilweise bis vollständig zerstört wurden. Die Garage brannte größtenteils aus.
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