Karin Perner verlässt OP-Bereich nach 40 Jahren

Nach mehr als vier Jahrzehnten im OP-Bereich des Universitätsklinikums Wiener Neustadt-Hochegg beendet Karin Perner Ende Juli ihre berufliche Laufbahn. Die langjährige Bereichsleiterin übergibt die Verantwortung an ihre Nachfolgerin.
Karin Perner hat den Operationsbereich am Universitätsklinikum Wiener Neustadt-Hochegg über Jahrzehnte hinweg mitgestaltet und weiterentwickelt. Mit Ende Juli geht die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin in den Ruhestand.
Ihre Karriere startete die Bereichsleiterin bereits während ihrer Ausbildung im damaligen Unfall-OP des Klinikums. Im Laufe der Jahre stieg sie zur Stationsleitung auf und wurde später eine der ersten Bereichsleitungen des Hauses. Zudem wirkte sie entscheidend beim Aufbau des OP-Managements mit.
Teamgeist im Mittelpunkt
„Ich habe meinen Beruf immer gerne gemacht. Die Arbeit im OP ist anspruchsvoll, abwechslungsreich und mit großer Verantwortung verbunden“, sagt Perner über ihre Laufbahn. Besonders wichtig war ihr die Zusammenarbeit im Team. Während früher einzelne Bereiche getrennt arbeiteten, prägen heute gegenseitige Unterstützung und Teamgeist den Alltag.
„Die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt im Team waren für mich immer besonders wichtig. Ich konnte mich während meiner gesamten Laufbahn immer auf meine Kolleginnen und Kollegen verlassen – darauf bin ich sehr stolz“, betont die scheidende Bereichsleiterin.
Eisschwimmen als Ausgleich
Privat sucht Perner beim Eisschwimmen einen Ausgleich zum beruflichen Alltag. Eine Parallele zur Arbeit im OP sieht sie durchaus: „Das kalte Wasser holt einen ins Hier und Jetzt. Im OP ist es ähnlich – jeder Tag bringt neue Anforderungen, auf die man sich schnell einstellen muss.“
Die Nachfolge tritt Jehona Filka, BA an. Perner blickt zuversichtlich auf den Generationenwechsel und sieht die Weiterentwicklung des OP-Managements dank neuer Perspektiven in guten Händen.
Pflegedirektorin Christa Grosz würdigte den Einsatz der scheidenden Bereichsleiterin: „Über vier Jahrzehnte hat Karin Perner den OP-Bereich mit Fachwissen, Weitblick und außergewöhnlichem Engagement mitgestaltet. Dabei waren ihr die Menschen immer genauso wichtig wie die Prozesse.“ Sie dankte Perner für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschte ihr Gesundheit und erfüllende Momente für die Zukunft.
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