Wald im Wandel

Mona HopfingerMona Hopfinger
Kastanienblätter mit braunen Flecken vor blauem Himmel.
© Maria Hötzel / Pexels (Symbolbild)

Wie können Wälder trotz steigender Temperaturen und veränderter Niederschläge stabil bleiben? Eine Waldbegehung zeigt, welche Baumarten künftig eine zentrale Rolle spielen könnten.

Die Bewirtschaftung heimischer Wälder steht vor großen Herausforderungen. Veränderte Temperatur- und Niederschlagsmuster wirken sich auf die Waldökosysteme aus. Eine Veranstaltung widmet sich der Frage, welche Baumarten in Zukunft eine Schlüsselrolle übernehmen können.

Im Zentrum steht die Förderung der Naturverjüngung mit klimaresilienten Arten. Das Ziel: Wälder sollen langfristig stabil und funktionsfähig bleiben, während ihre ökologischen Dienstleistungen erhalten werden. Dabei geht es um die Auswahl trockenheits- und hitzetoleranter Arten, die Stärkung der Biodiversität und die Verbesserung der Wasserspeicherkapazität von Böden.

Neue Baumarten im Fokus

Kastanien, Rot-Eichen und Douglasien gewinnen zunehmend an Bedeutung. Diese Arten scheinen mit veränderten klimatischen Bedingungen besser zurechtzukommen als einige traditionelle heimische Laub- und Nadelbaumarten. Auf verschiedenen Modellflächen läuft bereits die Erprobung einer nachhaltigen Bewirtschaftung dieser Mischbestände.

Bei der Waldbegehung erfahren Teilnehmer, wie die Anpassung an den Klimawandel in der Praxis funktioniert. Die Veranstaltung wird von Birningl-Gottinger, Landwirtin und Managerin der Klimawandel-Anpassungsregion Oberes Liebochetal (KLAR!), sowie DI Johannes Schantl von der ARGE Zukunft Edelkastanie und ARGE Agroforst begleitet. Schantl war zuvor Leiter der Versuchsstation für Pflanzenbau an der LFS Hatzendorf.

Für die Teilnahme ist eine Voranmeldung erforderlich.

Quelle: https://stiwoll.at/news/wald-im-wandel-anpassung-durch-neue-baumarten-216

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