Katastrophenschutzübung in Gaming erfolgreich absolviert
In der niederösterreichischen Marktgemeinde Gaming wurde am Samstag eine groß angelegte Katastrophenschutzübung durchgeführt. Dabei probten mehrere Einsatzorganisationen den Ernstfall eines Infrastrukturausfalls.
Am 10. Oktober 2026 stand in Gaming die Bewältigung eines größeren Ausfalls wichtiger Versorgungseinrichtungen im Mittelpunkt einer umfassenden Übung. Die Marktgemeinde wollte damit die Kooperation mit den Einsatzorganisationen verbessern und sich auf mögliche Krisensituationen vorbereiten.
Der Zivilschutzverband Niederösterreich nutzte die Gelegenheit, um zu prüfen, ob Gaming die Anforderungen für den fünften Stern als „Krisensichere Gemeinde“ erfüllt. Diese Zertifizierung würde die hohe Vorsorge der Gemeinde im Katastrophenschutz bestätigen.
Feuerwehren übten Evakuierung und Wasserversorgung
Gleichzeitig fand in Brettl eine Unterabschnittsübung mit vier Feuerwehren der Marktgemeinde statt. Die Szenarien beinhalteten die Evakuierung einer Siedlung wegen starker Rauchgasentwicklung, eine erforderliche Straßensperre und die Sicherung der Wasserversorgung nach einer Gewässerverunreinigung.
An der Übung nahmen die Feuerwehren Brettl, Gaming, Kienberg und Lackenhof teil. Unterstützt wurden sie von der Polizeiinspektion Gaming sowie dem Roten Kreuz aus Gaming und Scheibbs.
Bürgermeister dankte allen Beteiligten
Bürgermeister Andreas Fallmann würdigte die Einsatzleitung der Gemeinde und hob besonders Martina Aigner für die professionelle Vorbereitung und Organisation hervor. Sein Dank galt auch dem Team des Zivilschutzverbandes Niederösterreich für die wertvollen Beiträge sowie allen Einsatzkräften für ihre hohe Einsatzbereitschaft und die gute Zusammenarbeit.
Die Übung habe gezeigt, wie bedeutsam eine koordinierte Kooperation aller Beteiligten sei, um im Krisenfall rasch und wirkungsvoll handeln zu können, so die Einschätzung.
Quelle: https://www.gaming.gv.at/Katastrophenschutz-_uebung_in_Gaming_1
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