Katastrophenschutzzentrum in Oberkärnten eröffnet

Mona HopfingerMona Hopfinger
Katastrophenzentrum mit Baugeräten, Lkw und Pumpen bei starkem Regen und Hochwasser in den Alpen
© Mit KI (Gemini) generiert

In Radenthein wurde ein neues Katastrophenschutzlager für Oberkärnten eingerichtet. Es enthält unter anderem Pumpen, Werkzeuge und mobile Hochwasserschutzelemente, so der ORF.

Das neue Katastrophenschutzlager in Radenthein verfügt über Pumpen, Werkzeuge, einen Teleskoplader, einen Wechsellader für den Transport von Abrollbehältern sowie mobile Hochwasserschutzelemente. Das Kommunale Einsatzzentrum in Radenthein wurde im April heuer eröffnet und vereint Feuerwehr, Bergrettung, Bauhof und interkommunales Altstoffsammelzentrum an einem Ort.

Erfahrungen aus Katastropheneinsätzen

Die Notwendigkeit eines Katastrophenschutzstandorts in Oberkärnten hätten Katastropheneinsätze der jüngeren Vergangenheit deutlich gemacht, erklärte Kurt Schober, Bezirksfeuerwehrkommandant von Spittal. „Wir haben 2020 einen riesigen Einsatz heroben gehabt und hätten Gerätschaften gebraucht. Und da haben wir erst gesehen, bis das von Klagenfurt kommt, wenn unten im Bezirk auch ein Einsatz ist, dann haben wir heroben raufen müssen, dass wir überhaupt irgendwie zurecht kommen“, so Schober. Man habe sich daher intensiv darum bemüht, die Ausrüstung in den Oberkärntner Raum zu bringen.

Klimawandel erfordert Investitionen

Die veränderten Klimabedingungen machten solche Investitionen erforderlich, betonte Landeshauptmann und Katastrophenschutzreferent Daniel Fellner (SPÖ). „Ewig lange Dürreperioden. Wir sind mittendrin. Und dann auf einmal wieder ein Starkregenereignis, wo Unmengen an Wasser runterfallen“, sagte Fellner. Dies führe zu jenen Katastrophen, wie man sie in den vergangenen Jahren immer wieder erlebt habe.

Quelle: https://kaernten.orf.at/stories/3366702/

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