Kehlsteinhaus-Brand: Salzburger Touristiker verlieren Einnahmen

Mona HopfingerMona Hopfinger
Schließung bis 2027: 350.000 Besucher betroffen, Touren gestoppt, Guides verlieren 400-500€ pro Tag, wirtschaftliche Einbußen
© Mit KI (Gemini) generiert

Nach einem Brand am Kehlsteinhaus in Bayern fallen Bustouren von Salzburg aus vorerst aus. Für Guides bedeutet das Einnahmeverluste, so der ORF.

Die täglichen Busfahrten vom Mirabellplatz zum Kehlsteinhaus sind vorerst Geschichte. Salzburg-Panorama-Tours musste die Touren mit rund 60 Touristinnen und Touristen mindestens bis 2027 einstellen, wie Geschäftsführer Stefan Herzl mitteilt.

350.000 Besucher jährlich

Das ehemalige Teehaus von Adolf Hitler zieht als NS-Täterort jährlich etwa 350.000 Besucherinnen und Besucher an. Viele reisen über Salzburg an, erklärt Herzl. Die Attraktion sei ein touristisches Zugpferd für die gesamte Region. Gäste aus Amerika, Israel und Indien wollten die Aussicht genießen und sich über die Geschichte des Ortes informieren.

Guides verlieren bis zu 500 Euro täglich

Roman Forisch, Salzburger Sprecher der Austria Guides, spricht von einem geschichtlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Schaden. Die Zerstörung betreffe viele Kolleginnen und Kollegen stark. Pro Tag und Guide fehlen nun 400 bis 500 Euro an Einnahmen. Hochgerechnet ergebe das einen großen Schaden.

Hoffnung auf Wiederaufbau

Touristiker in der Region hoffen einhellig auf eine schnelle Sanierung der Brandruine, bestätigt Forisch. Er hoffe auf eine Wiedereröffnung im kommenden Jahr.

Die Sightseeing-Saison 2027 würde Anfang Mai beginnen. Tourveranstalter sind bereits auf der Suche nach alternativen Ausflugszielen.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3377201/

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