KI-Regulierung: Ethik muss messbar und prüfbar werden

Viele Unternehmen bekennen sich zu ethischen Grundsätzen bei Künstlicher Intelligenz, doch nur wenige setzen diese in konkrete Regeln um. Drei Experten zeigen in einem Fachartikel, wie KI-Ethik in Prozesse und Kontrollstrukturen eingebettet werden kann.
Yorck Schmidt, Dario Edoardo Viganò und Domenico Brancale haben für das MIT Sloan Management Review Italia einen Beitrag verfasst, der ethische Überlegungen mit technischem Denken und Governance-Erfahrung verbindet. Ihre zentrale These: Wenn Ethik nicht in Prozessen, Kennzahlen und Verantwortungsstrukturen verankert ist, kann sie technologische Entscheidungen nicht verlässlich beeinflussen.
Risiken für Unternehmen
Aus Sicht von Finanzvorständen und Aufsichtsräten geht es nicht nur um ethische Fragen. Unklare Zuständigkeiten, schwache Anreize und verzögertes Handeln können erhebliche wirtschaftliche, operative und Reputationsrisiken schaffen, heißt es in dem Artikel.
Praktischer Governance-Rahmen vorgestellt
Die Autoren skizzieren einen praktischen Governance-Rahmen, der darauf abzielt, KI-Ethik messbar, prüfbar und durchsetzbar zu machen. Ziel ist es, Organisationen dabei zu unterstützen, von ethischen Absichten zu einem Governance-System überzugehen, das die realen Konsequenzen von Künstlicher Intelligenz bewältigen kann.
Der vollständige Artikel ist ausschließlich in italienischer Sprache verfügbar. Yorck Schmidt ist Finanzvorstand und Vorstandsmitglied.
Quelle: https://www.avl.com/en/expert-article/regulating-high-risk-artificial-intelligence
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