Kindergärten fehlen Fachkräfte

Mona HopfingerMona Hopfinger
Kinder spielen mit Bausteinen und einem Puzzleteil in einem Kreis, daneben ein Tablet.
© Mit KI (Gemini) generiert

Kinder mit Entwicklungsstörungen benötigen in Kindergärten speziell geschultes Personal. Besonders außerhalb der Stadt Salzburg mangelt es an diesen Fachkräften, so der ORF.

Speziell ausgebildete Fachkräfte begleiten normalerweise Kinder mit diagnostizierten Entwicklungsstörungen in Kindergärten. Doch gerade in ländlichen Regionen fehlt es an diesem Personal.

Verändertes Verhalten bei Kindern beobachtet

Monika Baumann, die in der Stadt Salzburg für Kindergärten verantwortlich ist, berichtet von einer Veränderung im Verhalten mancher Kinder in den letzten Jahren. Sie vermutet, dass der veränderte Medienkonsum bereits bei Kleinkindern eine Rolle spielen könnte.

„Früher ging es eher in die Richtung starker Hyperaktivität oder Aggressionen. Jetzt haben wir sehr viel mehr Kinder, die im Autismusspektrum oder mit der gleichen Symptomatik bei uns in den Einrichtungen sind“, erklärte Baumann. Es gebe Kinder mit Wahrnehmungsschwierigkeiten, die mehr Unterstützung benötigen, um in die Gruppe integriert werden zu können.

Stadt besser versorgt als ländliche Gebiete

In der Stadt Salzburg arbeiten derzeit 85 speziell ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den städtischen Kindergärten. Damit ist die Landeshauptstadt in diesem Bereich vergleichsweise gut ausgestattet.

Die Landesregierung will sich auf Bundesebene für eine Erhöhung des Budgets in diesem Bereich einsetzen. Wie viele Kinder in Salzburg im Autismus-Spektrum sind, wird laut Land derzeit nicht flächendeckend erhoben.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3374834/

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