Kindergarten Leopoldsdorf nach Brand wieder geöffnet

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Nach einem Brand im August 2025 ist der Kindergarten in der Achauerstraße in Leopoldsdorf nun offiziell wiedereröffnet worden. Die Einrichtung wurde von vier auf acht Gruppen erweitert, darunter zwei Kleinkindgruppen.

Der Kindergarten Regenbogen in Leopoldsdorf hat nach einem Brand während der Ausbauarbeiten im August 2025 seinen Betrieb wieder aufgenommen. Die Wiedereröffnung fand am heutigen Mittwoch statt. Die Einrichtung in der Achauerstraße wurde im Zuge der Sanierung von vier auf acht Gruppen vergrößert, zwei davon sind Kleinkindgruppen.

Familien-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) zeigte sich erfreut über die Fertigstellung: „Ich freue mich, dass wir nach den furchtbaren Vorkommnissen vor gut einem Jahr den Kindergarten Regenbogen nun offiziell an die Kinder übergeben können. Mit diesem Projekt setzen wir gemeinsam einen bedeutenden Schritt, um unseren Kindern die bestmöglichen Rahmenbedingungen für eine gute Entwicklung und eine liebevolle Betreuung zu bieten“, so die Landesrätin.

1,26 Millionen Euro Zinsförderung vom Land

Das Projekt wird über den Schul- und Kindergartenfonds des Landes Niederösterreich mit einer Zinsförderung in Höhe von rund 1,26 Millionen Euro unterstützt. Zusätzlich erhält die Marktgemeinde Leopoldsdorf weitere 225.000 Euro aus Mitteln der 15a-Vereinbarung.

Niederösterreich bei Betreuungsquoten führend

Der Monitoring-Bericht der Statistik Austria zur elementaren Bildung 2024/25 zeigt die Erfolge der niederösterreichischen Betreuungsoffensive. Die Besuchsquote der drei- bis fünfjährigen Kinder in Kindertagesheimen liegt in Niederösterreich bei 98,2 Prozent – das ist Platz eins im Bundesländervergleich.

Bei den null- bis zweijährigen Kindern beträgt die Besuchsquote 38,6 Prozent, ein Plus von 3,4 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr und Rang drei im Bundesländervergleich. In den Einzeljahren führt Niederösterreich bei den Zweijährigen mit 82,1 Prozent, bei den Dreijährigen mit 97,2 Prozent und bei den Vierjährigen mit 98,8 Prozent.

„Diese Zahlen untermauern die Anstrengungen vom Land Niederösterreich und den Gemeinden für das gute Netz an Kinderbetreuungsangeboten im ganzen Land“, betonte Teschl-Hofmeister.

Über 600 Gruppen mit erhöhtem Fördersatz

Die NÖ Kinderbetreuungsoffensive startete im Herbst 2022 mit den Zielen: Vormittag gratis, Nachmittag leistbar und ein bedarfsgerechtes Angebot in Wohnortnähe. Seit dem Start wurde für über 600 Gruppen der erhöhte Fördersatz von 48,8 Prozent beschlossen.

Obwohl die Offensive bis Ende 2027 läuft, können bereits 99 Prozent der Gemeinden den ersten Zweijährigen einen Betreuungsplatz anbieten – entweder im Kindergarten oder in einer Tagesbetreuungseinrichtung, in der eigenen Gemeinde oder über Kooperationen mit Nachbargemeinden. Das Land Niederösterreich und seine Gemeinden investieren bis Ende 2027 insgesamt 750 Millionen Euro zusätzlich in den Ausbau der Kinderbetreuung.

„Die Zahlen zeigen, dass wir gemeinsam mit den Gemeinden mit der ‚NÖ Betreuungsoffensive' an den richtigen Hebeln ansetzen: bei der Reduktion der Schließtage in den Kindergärten im Sommer sowie bei der bedarfsgerechten Verlängerung der Öffnungszeiten in den Kinderbetreuungseinrichtungen“, so Teschl-Hofmeister abschließend.

Quelle: OTS

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