Klagenfurt: 700 zusätzliche Wohnheimplätze gefordert

In Klagenfurt stehen für über 13.000 Studierende nur knapp 700 Wohnheimplätze zur Verfügung. Die Österreichische Hochschülerinnenschaft fordert 500 bis 700 zusätzliche Betten, so der ORF.
Für mehr als 13.000 Studierende in Klagenfurt gibt es derzeit lediglich knapp 700 Plätze in Wohnheimen. Nach Ansicht der Österreichischen Hochschülerinnenschaft ist das Angebot deutlich zu gering. Benötigt würden etwa 500 bis 700 Betten mehr.
Doris Hattenberger, Vizerektorin der Alpen-Adria-Universität, berichtet von erfolglosen Bemühungen der vergangenen Jahre, neue Unterkünfte zu schaffen. Verschiedene Standorte in Klagenfurt hätten sich letztlich als ungeeignet erwiesen.
Mehrere Projekte in Planung und Umsetzung
Dennoch gibt es einige positive Entwicklungen. Das Wohnheim beim Kapuzinerkloster in der Innenstadt mit 150 Plätzen ist bereits auf Schiene. Beim Heim direkt gegenüber der Universität entstehen bis März weitere 49 neue Zimmer.
Laut Hattenberger soll im kommenden Jahr eine neue Unterkunft mit rund 400 Betten realisiert werden, sofern das Projekt genehmigt wird. Die Stadt Klagenfurt bestätigt, dass die Unterkunft zwischen der Universität und dem Lakesidepark errichtet werden soll.
Mozartheim: Verdoppelung der Kapazität angestrebt
Eine Sanierung und Erweiterung des Mozartheims wurde in den vergangenen Jahren wiederholt angekündigt. Herbert Waldner, Geschäftsführer der zuständigen Immobilienfirma Riedergarten, bestätigt gegenüber dem ORF Kärnten, dass eine Aufstockung von 100 auf 200 Plätze angestrebt wird. Die Gespräche mit der Stadt über die konkrete Ausgestaltung des Heims seien aber noch im Gange.
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