Klagenfurt: Mängel bei Vergabe von WC-Containern für Märkte

Der Stadtrechnungshof Klagenfurt hat die Beschaffung mobiler Sanitäranlagen für städtische Märkte zwischen 2023 und 2025 geprüft. Das Ergebnis: 17 Empfehlungen zur Verbesserung der Vergabeprozesse.
Der Stadtrechnungshof Klagenfurt hat im Auftrag des Gemeinderates untersucht, wie die Landeshauptstadt externe Unternehmen für die Bereitstellung von mobilen Toilettenanlagen bei städtischen Märkten beauftragt hat. Im Fokus der Prüfung standen die Jahre 2023 bis 2025, insbesondere die Beschaffungsvorgänge für den Christkindl- und Silvestermarkt.
Der Gemeinderat hatte am 21. Oktober 2025 den Auftrag erteilt, die Vergabe der WC-Container auf Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit und Ordnungsmäßigkeit zu kontrollieren.
Mehrere Märkte betroffen
Gegenstand der Untersuchung waren die Auftragsvergaben für den Waidmannsdorfer Wochenmarkt, den Ostermarkt sowie den Christkindl- und Silvestermarkt. Die Prüfer analysierten Stadtsenatsbeschlüsse, Protokolle, Unterlagen der Marktverwaltung und des Einkaufs sowie das städtische Rechnungswesenprogramm und die Korrespondenz mit den zuständigen Stellen.
17 Empfehlungen ausgesprochen
Die Kontrolle deckte Mängel in mehreren Phasen der Beschaffungsprozesse auf. Daraus leitete der Stadtrechnungshof 17 Empfehlungen ab, die eine nachhaltige Verbesserung bewirken sollen.
Die Empfehlungen zielen darauf ab, die Transparenz und nachträgliche Überprüfbarkeit von Vergabeentscheidungen zu erhöhen. Zudem sollen Wirtschaftlichkeit, Rechtssicherheit und Revisionssicherheit des Verwaltungshandelns gestärkt werden.
Der vollständige Bericht steht auf der Website der Stadt Klagenfurt im Bereich Stadtverwaltungen/Abteilungen zum Download bereit.
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