Klagenfurt plant Biogasanlage für 20 Millionen Euro

Pia ProdingerPia Prodinger
© Mit KI (Gemini) generiert

In Klagenfurt soll eine neue Biogasanlage entstehen, die jährlich bis zu 25.000 Tonnen Biomüll sowie Strauch- und Grünschnitt verarbeiten kann. Die Investition beläuft sich auf 20 Millionen Euro, so der ORF.

Für das Projekt laufen derzeit die baurechtlichen und gewerberechtlichen Prüfungen. Ein Umweltverträglichkeits-Prüfungsverfahren wird nicht erforderlich sein, das steht bereits fest.

Die Kärntner Abfallwirtschaftsverbände werden künftig die biogenen Abfälle zur Anlage bringen. Dort werden die Reststoffe kontrolliert vergoren. Das dabei gewonnene Biogas wird zu Biomethan aufbereitet und anschließend in das Gasnetz von Klagenfurt eingespeist.

Kompostproduktion und Umweltschutz

Die Anlage soll jährlich rund 10.000 Tonnen Kompost erzeugen. Um die Belastung für Anrainer so gering wie möglich zu halten, sind mehrere Schleusen und ein großer Biofilter vorgesehen. Diese Maßnahmen sollen die Geruchsbelästigung auf ein Minimum beschränken. Auch die Lärmemissionen sollen niedrig gehalten werden.

Der Baubeginn ist für Ende 2028 geplant. Ab Anfang 2030 soll die neue Biogasanlage die Produktion von Biomethan aufnehmen.

Quelle: https://kaernten.orf.at/stories/3369954/

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