Klagenfurt: Resolution zeigt Wirkung bei Radiologie

Pia ProdingerPia Prodinger
Resolution Stadt Klagenfurt mit Spital und medizinischem Symbol, Interventionelle Radiologie
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Landeshauptstadt Klagenfurt sieht ihre Resolution zur Interventionellen Radiologie am Klinikum als Erfolg. Bürgermeister Christian Scheider betont, dass das geschlossene Vorgehen des Stadtsenats Bewegung in die festgefahrene Situation gebracht habe.

In der Auseinandersetzung um die Interventionelle Radiologie am Klinikum Klagenfurt hat sich die Lage entspannt. Bürgermeister Christian Scheider wertet dies als Bestätigung für das entschiedene Handeln der Stadt.

„Ich freue mich sehr, dass unsere Resolution Wirkung gezeigt hat. Wir haben als Stadtsenat ganz bewusst und geschlossen gehandelt und dem Land klar signalisiert, dass die Zukunft der Interventionellen Radiologie am Klinikum Klagenfurt gesichert werden muss. Kurz danach ist Bewegung in die Sache gekommen. Das zeigt: Es war richtig und wichtig, dass die Stadt hier nicht einfach zugesehen, sondern klar Position bezogen hat“, so der Bürgermeister.

Resolution nach Kündigungswelle

Anfang September hatte die Landeshauptstadt eine Resolution an das Land Kärnten gerichtet. Darin unterstrich sie die zentrale Rolle der Interventionellen Radiologie für den Gesundheitsstandort. Zuvor hatten viele Ärztinnen und Ärzte der Fachabteilung gekündigt, was öffentlich für erhebliches Aufsehen sorgte.

Mittlerweile deutet sich eine Lösung an. Laut Land Kärnten ist die Versorgung gesichert, die erforderlichen Schritte für eine Neuaufstellung seien eingeleitet worden.

Stadt nimmt Verantwortung wahr

Für Scheider steht eines im Vordergrund: „Wir haben mit unserer Resolution einen klaren Auftrag formuliert: Diese für Klagenfurt und die Region so wichtige medizinische Versorgung muss erhalten bleiben. Dass nun eine Lösung auf den Weg gebracht wurde, begrüße ich ausdrücklich. Die Stadt hat damit gezeigt, dass sie ihre Verantwortung für den Gesundheitsstandort Klagenfurt ernst nimmt.“

Der Bürgermeister betont, dass Abwarten bei derart wichtigen medizinischen Einrichtungen keine Option sei. „Wir haben gehandelt, Druck gemacht und deutlich gemacht, dass wir eine Lösung erwarten. Umso mehr freut es mich, dass nun Bewegung in die Sache gekommen ist. Dennoch werden wird die weitere Entwicklung selbstverständlich aufmerksam verfolgen“, erklärt Scheider.

Quelle: https://www.klagenfurt.at/newsroom/pressemitteilungen/news-detailseite/resolution-der-stadt-hat-bewegung-in-die-interventionelle-radiologie-gebracht

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