Klagenfurt: Rettungsgasse bei Public Viewing wegen Ansturms

Pia Prodinger
©APA/EVA MANHART (Symbolbild)

Tausende Fußballfans strömten in Kärnten zu den Public-Viewing-Plätzen. In Klagenfurt mussten am Neuen Platz Zäune errichtet werden, um einen freien Korridor für Einsatzkräfte zu schaffen, so der ORF.

Obwohl Österreich bereits im Vorfeld als klarer Außenseiter eingestuft wurde, füllten sich die Public-Viewing-Areale in Kärnten bis zum letzten Platz. In Wolfsberg, am Faaker See, in Villach und in Klagenfurt verfolgten die Fans das Spiel in der Hoffnung auf eine Überraschung.

Sicherheitskonzept mit Behörde abgestimmt

Am Neuen Platz in Klagenfurt war der Andrang so groß, dass die Veranstalter ein neues Sicherheitskonzept umsetzen mussten. 4.500 Besucher drängten sich auf dem Gelände. „Wir haben extra mit der Behörde vorher ein neues Konzept entwickelt. Wir haben Rettungsgassen gebildet, damit die Einsatzkräfte ordnungsgemäß zugreifen können, falls es Notfälle gibt“, erklärte Sandro Dobesch vom Organisationsteam. Dafür wurden eigens Zäune aufgestellt, um in der Mitte einen freien Durchgang zu sichern.

Polizeieinsatz nach Spielende

Schwerwiegende Zwischenfälle blieben aus. Gegen Ende des Spiels mussten jedoch Polizei und Sicherheitskräfte eingreifen. Nach der Niederlage warfen enttäuschte Fans volle Bierbecher in die Menge, woraufhin es zu Rangeleien kam.

Trotz ungewöhnlicher Anstoßzeiten verzeichneten die Veranstalter bisher gute Umsätze. Dank der Koralmbahn kamen auch vermehrt steirische Fans nach Kärnten, da Graz auf ein Public Viewing verzichtet hatte. Mit dem Ausscheiden von Österreich, Bosnien und Kroatien sind nun allerdings drei Publikumsmagneten nicht mehr dabei. Die Veranstalter hoffen dennoch auf anhaltenden Zulauf bei den weiteren WM-Spielen.

Quelle: https://kaernten.orf.at/stories/3361060/

Worüber spricht Klagenfurt morgen?

Bald verfügbar: Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.

Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

austria.com auf Google bevorzugen.