Klagenfurt startet Jugendoffensive mit Erasmus+ Programm

Pia Prodinger
Jugendliche und Erwachsene vor Bannern von Koja und City.Voice.Youth in Klagenfurt am Wörthersee
© SK

Die Stadt Klagenfurt bindet Jugendliche in den kommenden zwei Jahren aktiv in die Stadtentwicklung ein. Gemeinsam mit Koja wird das Projekt „City.Voice.Youth!“ direkt in Schulen und Jugendzentren umgesetzt.

Die Stadt Klagenfurt setzt gemeinsam mit Koja – offene Jugendarbeit Kärnten eine neue Jugendoffensive um. Über das Erasmus+ Programm Youth Participation werden junge Menschen in den nächsten zwei Jahren direkt in die Stadtentwicklung eingebunden. Im Unterschied zum bisherigen Jugendrat soll nicht nur ein ausgewähltes Gremium mitwirken, sondern alle interessierten Jugendlichen werden vor Ort in Schulen, Jugendzentren und anderen Einrichtungen erreicht.

Das Projekt „City.Voice.Youth!“ ist als Weiterentwicklung des klassischen Jugendrats konzipiert, der zwei Jahre lang in Klagenfurt tätig war. „Wir möchten Jugendliche aktiv miteinbinden und das nicht nur im kleinen Kreis, sondern direkt vor Ort in den Schulen, Jugendzentren, Parks oder eben auch im Strandbad“, erklärte Jugendreferent Vizebürgermeister Ronald Rabitsch. Zusammen mit Koja und der Präventionsstelle der Stadt präsentierte er das Projekt im Strandbad.

Workshops bereits an neun Schulklassen gestartet

In den kommenden zwei Jahren sollen zentrale Fragen erarbeitet werden: Wo treffen sich junge Menschen, welche Wünsche haben sie, welche Angebote können verbessert werden und welche Orte kann die Stadt für Jugendliche schaffen? Finanziert wird die Initiative durch das Erasmus+ Programm Youth Participation. Bereits vor einigen Monaten sind Workshops an verschiedenen Schulen mit insgesamt neun Klassen gestartet.

„Das Projekt ermöglicht uns effektive Jugendarbeit mit echter Teilhabe“, sagte Dr. Birgit Trattler, Leiterin der Abteilung Gesundheit, Jugend und Familie. Mag. Barbara Schreier-Schmid von der Präventionsstelle ergänzte: „Nicht Erwachsene überlegen sich Ideen für Jugendliche, sondern Jugendliche werden von Anfang an miteingebunden.“

Koja als Sprachrohr für junge Menschen

Projektträger ist Koja, die von der Stadt unterstützt wird. „Wir sehen uns bei Koja als Sprachrohr für die jungen Menschen in Klagenfurt, niederschwellig und für alle da. Die Workshops und Treffen werden wir vor Ort, aber auch als Hybrid-Events veranstalten, d.h. wir werden u.a. live auf Instagram und You tube sein“, erklärte Mag. Silvia Schmid, Geschäftsführerin von Koja. Die Institution betreibt seit vielen Jahren zwei Jugendzentren in Klagenfurt.

Angesprochen werden sollen Jugendliche ab 14 Jahren. Bei der Präsentation im Strandbad war eine Klasse der MS Viktring dabei und äußerte bereits erste Ideen: mehr konsumfreie Zonen in der Stadt, Sommerkino und Konzerte. Künftig sind neben Workshops auch Thementage und Jugendsprechtage zum Austausch und zur Vernetzung geplant.

Quelle: https://www.klagenfurt.at/newsroom/pressemitteilungen/news-detailseite/cityvoiceyouth-jugend-gestaltet-stadt-aktiv-mit

Worüber spricht Klagenfurt morgen?

Bald verfügbar: Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.

Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

austria.com auf Google bevorzugen.