Klagenfurt testet vollautomatische Drohnen-Stationen

Pia Prodinger
© Mit KI (Gemini) generiert

In Klagenfurt werden derzeit zwei Standorte für automatisierte Drohnenflüge erprobt. Die Drohnen starten selbstständig von fixen Stationen und erstellen 3D-Modelle oder Wärmebilder, so der ORF.

Die Stadt Klagenfurt testet ein Projekt, bei dem Drohnen vollautomatisch von festen Stationen starten, Aufnahmen erstellen und wieder landen. Die Flüge sollen künftig über eine Online-Plattform buchbar sein und sowohl öffentlichen Einrichtungen als auch Unternehmen und Privathaushalten zur Verfügung stehen.

Stadträtin Constanze Mochar erklärte, dass die Stadt die Infrastruktur für die Drohnen-Hubs bereitstelle. Die beiden Teststandorte befinden sich bei der Kläranlage und im Gewerbepark in Viktring.

Buchung mit ID Austria

Interessierte müssen sich auf der Plattform als Kunde anmelden und mit der ID Austria verifizieren. Felix Eicken von Dronetech Austria betonte, dass dadurch nachvollziehbar sei, wer die Daten erfasse und ob eine Berechtigung vorliege. Anschließend könnten Aufträge gebucht werden.

Mit den Drohnen lassen sich 3D-Modelle von Gebäuden erstellen oder mithilfe von Wärmebildkameras nach Hitzeinseln suchen.

Einsatz für Behörden und Private

Günther Koren von der Abteilung Vermessung der Stadt Klagenfurt nannte vielfältige Anwendungsbereiche. Sobald der operative Bereich gewährleistet sei, könnten die Stadt selbst, die Stadtwerke Klagenfurt, die KELAG, Polizei, Feuerwehr und das Rote Kreuz die Drohnen nutzen. Auch Private könnten sie für ihre Grundstücke und Häuser einsetzen.

Bei Naturereignissen wie Überschwemmungen oder Muren sollen die Drohnen zum Einsatz kommen, um schneller ein aktuelles Lagebild zu erhalten.

Derzeit dürfen die Drohnen mit Genehmigung der Luftfahrtbehörde Austro Control im Radius von einem Kilometer fliegen. Künftig soll dieser Bereich ausgeweitet werden.

Quelle: https://kaernten.orf.at/stories/3361675/

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