Klagenfurt unterstützt Gewerkschaftsjugend bei Wohnkampagne

Die Stadt Klagenfurt stellt sich hinter die Forderungen der Österreichischen Gewerkschaftsjugend für leistbares Wohnen. Vizebürgermeister Ronald Rabitsch und Stadträtin Constance Mochar trafen sich mit ÖGB-Landesjugendsekretär Michael Linder, um über konkrete Unterstützungsmöglichkeiten zu sprechen.
Vizebürgermeister Ronald Rabitsch und Stadträtin Constance Mochar haben sich mit Michael Linder, BA MSc, dem Landesjugendsekretär des ÖGB, zu einem Gespräch über die Wohnsituation junger Menschen getroffen. Dabei ging es darum, wie die Stadt den Anliegen der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) Rechnung tragen kann.
Massive Herausforderungen am Wohnungsmarkt
Lehrlinge, junge Beschäftigte und Berufseinsteiger sehen sich am aktuellen Wohnungsmarkt mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert. Die ÖGJ hat deshalb die Kampagne „Wohntraum? Träum weiter!“ gestartet und fordert darin mehrere Maßnahmen: einen wirksamen Mietpreisdeckel für junge Menschen, mehr geförderte Startwohnungen, den Ausbau des sozialen Wohnbaus sowie leistbare Erstfinanzierungen für das erste Eigenheim.
Stadt sieht Alarmsignal für Gesellschaft
Jugendreferent Vizebürgermeister Ronald Rabitsch betonte, dass Wohnen für junge Menschen kein unbezahlbarer Luxus werden dürfe. „Wenn Auszubildende und Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger vor schier unlösbaren Hürden stehen, eine eigene Wohnung zu finden, ist das ein Alarmsignal für unsere Gesellschaft“, so Rabitsch. Die Stadt müsse sicherstellen, dass Klagenfurt für die Jugend lebenswert und leistbar bleibe. Deshalb unterstütze man die Anliegen der Gewerkschaftsjugend voll und ganz.
Stadträtin Constance Mochar ergänzte, es gehe um die Zukunft der Jugend. Steigende Mieten und hohe Einstiegskosten dürften kein Hindernis für ein eigenständiges Leben sein. Man stehe geschlossen an der Seite der jungen Menschen.
Umfrage und Petition zur Wohnsituation
Im Rahmen der Kampagne gibt es eine Umfrage zur Wohnsituation, an der sich interessierte Bürger sowie alle jungen Menschen beteiligen können. Zudem kann eine dazugehörige Petition unterstützt werden. Alle Informationen und Details sind unter www.oegj.at/wohnen abrufbar.
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