Klimawandel und Lebensmittelverschwendung

Mona HopfingerMona Hopfinger
Lebensmittelabfall Österreich: Über 1 Mio. Tonnen pro Jahr, CO2-Emissionen, verdorrtes Pflänzchen
© Mit KI (Gemini) generiert

Hitze und Trockenheit führen zu Ernteausfällen – gleichzeitig landen in Österreich jährlich über eine Million Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle im Müll. Zwei Drittel davon stammen aus Privathaushalten.

Der vergangene Sommer war von extremer Hitze und Trockenheit geprägt. Ernteausfälle waren die Folge – ein Szenario, das sich in den kommenden Jahren wiederholen wird.

Der menschengemachte Klimawandel wirkt sich massiv auf Pflanzen und Tiere aus. Lokal angebaute und erzeugte Lebensmittel werden knapper. Gleichzeitig werden in Österreich jährlich mehr als eine Million Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle produziert. 63 Prozent davon entstehen in Privathaushalten.

Verschwendung befeuert Klimakrise

Bis ein landwirtschaftliches oder weiterverarbeitetes Produkt im Handel verfügbar ist, braucht es zahlreiche Ressourcen: Wasser, Dünger, Energie für Anbau, Tierhaltung, Verpackung und Transport. Lebensmittelverschwendung ist deshalb für etwa 8 bis 10 Prozent des globalen Treibhausgasausstoßes verantwortlich.

Produkte, die durch den Klimawandel knapper werden, heizen die Krise zusätzlich an, wenn sie verschwendet werden. Immer mehr Freiwillige widmen sich daher der Lebensmittelrettung. Sie holen noch genießbare Waren meist bei Supermärkten ab und verteilen sie an Bedürftige oder verwerten sie selbst.

Bevor die Situation weiter eskaliert, sei es ratsam, das eigene Konsumverhalten und individuelle Verschwendungspotenzial zu hinterfragen.

Quelle: https://ooe.gruene.at/news/kraaachz-2

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