Klinik Güssing eröffnet Osteoporose-Ambulanz

In der Klinik Güssing gibt es seit Anfang Oktober eine neue Ambulanz für Osteoporose-Patientinnen und -Patienten. Rund 550.000 Menschen in Österreich sind von der Skeletterkrankung betroffen, die zu Knochenbrüchen führen kann, so der ORF.
Die neue Anlaufstelle richtet sich an Betroffene einer Erkrankung, bei der die Knochendichte abnimmt und sich die Mikrostruktur des Knochens verändert. Dadurch kommt es bei den Patientinnen und Patienten sehr leicht zu einem Knochenbruch, erklärte Mimoza Shema-Kastrati, Leiterin der Abteilung für Innere Medizin an der Klinik Güssing. 80 Prozent der Betroffenen sind Frauen.
Therapie nach individueller Analyse
Die Ambulanz hat zum Ziel, die ideale Therapie für jeden einzelnen Patienten zu finden. Dabei spielen unter anderem die Vitamin-D- und Kalziumwerte eine wichtige Rolle. Auch eine gesunde Ernährung und Sport sind Bestandteile des Therapieplans.
Patientinnen und Patienten sollten zum Termin bereits Ergebnisse einer Knochendichtemessung und ein Wirbelsäulenröntgenbild mitbringen. In der Ambulanz wird dann unter anderem der sogenannte Frax-Wert ermittelt.
Zehn-Jahres-Prognose wird berechnet
Dieser Wert gibt eine Zehn-Jahres-Wahrscheinlichkeit an, ob es innerhalb dieses Zeitraums zu einer Fraktur kommen kann, sagte Shema-Kastrati. Die Berechnung erfolge online. Anschließend werde die Knochendichte gemessen und die mitgebrachten Befunde genau analysiert. Zudem wird ein Wirbelsäulenröntgen durchgeführt. Wenn alle Befunde positiv beurteilt werden, erhalten die Betroffenen eine Therapie.
Für den Besuch der Ambulanz ist eine Terminvereinbarung erforderlich. Diese kann telefonisch oder online erfolgen.
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