Klinik Klosterneuburg rüstet sich gegen Hochwasser

Nach den Erfahrungen mit dem Hochwasser im September 2024 hat das Universitätsklinikum Tulln-Klosterneuburg am Standort Klosterneuburg zusätzliche Schutzmaßnahmen umgesetzt. Mit Hochwasserschutztafeln und Dammbalken soll die Stromversorgung gesichert werden.
Das Universitätsklinikum Tulln-Klosterneuburg hat am Standort Klosterneuburg einen neuen Hochwasserschutz installiert. Die Maßnahme ist eine direkte Reaktion auf das Hochwasserereignis im September 2024, das die Klinik vor erhebliche Herausforderungen stellte.
Damals konnte der Klinikbetrieb durch den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Kooperation mit dem Land Niederösterreich, der Gemeinde, Feuerwehr und Rettung aufrechterhalten werden. Die Klinikleitung bedankte sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung. Besonderer Dank galt dem Land Niederösterreich für die Finanzierung der Schutzmaßnahmen.
Schutz für Stromversorgung und Notstromaggregat
Im Bereich des Parkplatzes wurden gezielte Vorkehrungen getroffen. Mit Hochwasserschutztafeln und Dammbalken soll die Stromversorgung des Klinikstandortes und insbesondere das Notstromaggregat vor eindringendem Wasser geschützt werden.
„Das Hochwasser vor zwei Jahren hat uns eindrücklich vor Augen geführt, wie wichtig es ist, für mögliche Krisensituationen gut vorbereitet zu sein“, betonte der kaufmännische Standortleiter Dipl. KH-BW Ing. Hans Casper. Mit dem neu errichteten Hochwasserschutz werde eine weitere wichtige Maßnahme gesetzt, um das Klinikum und die Versorgung der Patientinnen und Patienten bestmöglich zu schützen.
Bauliche Maßnahmen und bewährte Abläufe
Die bauliche Maßnahme soll das Klinikum für ein mögliches erneutes Hochwasserereignis besser wappnen. Neben den baulichen Vorkehrungen bleiben auch die bewährten Abläufe und die enge Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich, der Gemeinde und den Einsatzorganisationen wesentliche Bestandteile der Krisenvorsorge.
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