Klinikum Freistadt feiert Gleichenfeier für 44-Millionen-Zubau

Am 17. September wurde beim Klinikum Freistadt die Gleichenfeier begangen. Der Rohbau für den 44 Millionen Euro teuren Zubau ist damit abgeschlossen. Vertreter der OÖ Gesundheitsholding, des Spitals und der Baufirmen feierten gemeinsam mit Handwerkern diesen Meilenstein.
Mit einem traditionellen Gleichenspruch wurde am 17. September das Ende der Rohbauarbeiten am Klinikum Freistadt gefeiert. Die OÖ Gesundheitsholding, das Klinikum, ausführende Unternehmen und zahlreiche Handwerker kamen zusammen, um den Baufortschritt zu würdigen. Das Projekt umfasst Investitionen von insgesamt 44 Millionen Euro in die künftige Gesundheitsversorgung der Region.
Andrea Gündhör, Kaufmännische Direktorin des Klinikums Freistadt, stellte bei der Feier die Leistung der Bauarbeiter in den Mittelpunkt. „Heute geht es um all jene, die bei Wind und Wetter draußen stehen“, sagte sie. Die Gleichenfeier sei ein Moment der Freude und des gemeinsamen Stolzes auf das bisher Erreichte.
Stärkung der regionalen Versorgung
Karl Lehner, Geschäftsführer der OÖG, betonte die Bedeutung des Vorhabens für die Region. „Es ist das weithin sichtbare Zeichen, dass die Zukunft des Klinikums Freistadt langfristig und nachhaltig gesichert ist“, erklärte er. Die im Zubau vorgesehenen Bereiche seien optimal auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter und auf eine hochqualitative Betreuung der Patienten ausgerichtet.
Auch Harald Schöffl, ebenfalls Geschäftsführer der OÖG, verwies auf die große Bedeutung für die Gesundheitsversorgung im Mühlviertel. „Der Ausbau stärkt die Versorgung für die Region und darüber hinaus und trägt gleichzeitig zur Entlastung des Zentralraumes bei“, so Schöffl. Er dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz und wünschte einen weiterhin reibungslosen Baufortschritt.
Christine Haberlander, Gesundheitsreferentin und Landeshauptmann-Stellvertreterin, unterstrich die Bedeutung regionaler Krankenhausstandorte. „Unsere regionalen Krankenhäuser sind ein unverzichtbarer Teil der Gesundheitsversorgung in Oberösterreich. Sie sind für die Menschen vor Ort da, sichern kurze Wege und eine verlässliche medizinische Versorgung in allen Regionen unseres Landes“, erklärte sie. Deshalb investiere man gezielt in die Zukunft dieser Standorte.
Beeindruckende Bauzahlen
Reinhold Mittermayr von der Technischen Direktion der OÖG fasste den bisherigen Baufortschritt in Zahlen zusammen. Bisher wurden rund 8.200 Kubikmeter Beton verbaut – das entspricht dem Betonbedarf für etwa 63 Einfamilienhäuser. Dazu kamen circa 790.000 Kilogramm Bewehrungseisen. Im Zuge der Bauarbeiten wurden mehr als 13.300 Kubikmeter Erdreich ausgehoben. Die Arbeiten verliefen bisher planmäßig und unfallfrei.
Neue Kapazitäten ab 2027
Der viergeschossige Zubau schafft die infrastrukturellen Voraussetzungen für die medizinische Versorgung der kommenden Jahrzehnte. Neben mehr Kapazitäten stehen dabei auch bessere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter sowie eine optimierte Patientenführung im Fokus des Projekts.
Nach der Fertigstellung stehen unter anderem neue Räumlichkeiten für die Intensivmedizin, zusätzliche Kapazitäten für tagesklinische Eingriffe sowie weitere moderne Versorgungsstrukturen zur Verfügung. Bereits im vierten Quartal 2026 nimmt außerdem der neue Magnetresonanz-Tomograph (MRT) im Erdgeschoss des Zubaus seinen Betrieb auf. Für den Winter 2027/28 ist die Fertigstellung des Gesamtprojekts vorgesehen.
Quelle: https://www.ooeg.at/service/presse/presseaussendungen/detail/gleichenfeier-klinikum-freistadt
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