Klinikum Graz sammelt Pfand für Odilien-Institut

Am LKH-Univ. Klinikum Graz können Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeitende ihre Pfandflaschen und Getränkedosen für einen guten Zweck abgeben. Der gesamte Erlös fließt an das Odilien-Institut Graz.
Das LKH-Univ. Klinikum Graz hat gemeinsam mit Saubermacher-Outsourcing eine Pfandsammelaktion gestartet. Sämtliche Einnahmen daraus gehen an das Odilien-Institut Graz, das Menschen mit Sehbehinderung und Blindheit unterstützt.
Die Sammelbehälter für Pfandflaschen und Dosen stehen vor den beiden Speisesälen im Versorgungszentrum, im Kinderzentrum und im Zentrum für Akutmedizin. Wer dort seinen Pfand einwirft, verzichtet freiwillig auf die Rückerstattung – das Geld kommt vollständig dem Odilien-Institut zugute.
Klienten holen Pfandgebinde selbst ab
Die gesammelten Flaschen und Dosen werden von Klienten des Odilien-Instituts direkt im Klinikum abgeholt und anschließend bei Supermärkten retourniert. Die Pfanderlöse verbleiben beim Institut. Gleichzeitig ermöglicht die Aktion den Klientinnen und Klienten eine sinnstiftende Beschäftigung und fördert ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Bernd Leinich, Betriebsdirektor des Klinikums, betont die Verantwortung des Spitals über die medizinische Versorgung hinaus. Die Initiative verbinde Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und gesellschaftliches Engagement. Besonders erfreulich sei, dass die Klientinnen und Klienten des Odilien-Instituts aktiv eingebunden werden.
Michael Kazianschütz, Wirtschafts- und Logistikleiter am Klinikum, hebt hervor, dass die Aktion eine einfache Möglichkeit schaffe, Nachhaltigkeit und soziales Engagement zu verbinden. Jede gespendete Flasche leiste einen wertvollen Beitrag für das Odilien-Institut.
Nachhaltigkeit und Inklusion verbinden
Hans Roth, Gründer von Saubermacher, erklärt, Nachhaltigkeit bedeute auch, Verantwortung für Mitmenschen zu übernehmen. Die Pfandsammelaktion zeige, wie aus einer kleinen Geste große Wirkung entstehen könne. Jede gespendete Flasche trage dazu bei, Menschen mit Sehbehinderung zu unterstützen und gleichzeitig wertvolle Rohstoffe im Kreislauf zu halten.
Bettina Schifko, Geschäftsführerin des Odilien-Instituts, bezeichnet die Initiative als weit mehr als eine Pfandsammlung. Sie verbinde Nachhaltigkeit mit gelebter Inklusion, indem sie im Rahmen der Pfandabholung Mobilitätstrainings ermögliche. Die Klientinnen und Klienten holen die Pfandgebinde eigenständig ab und retournieren diese. Jeder gespendete Pfandbon trage dazu bei, die Angebote für Menschen mit Sehbehinderung, Blindheit und weiteren Behinderungen auszubauen.
Die Pfandsammelaktion ist ein Beispiel dafür, wie einfach jeder Mensch einen Beitrag für die Umwelt und für mehr Inklusion leisten kann. Das Klinikum, Saubermacher und das Odilien-Institut setzen damit ein Zeichen für Nachhaltigkeit, Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Quelle: https://saubermacher.com/presse/pfandspende-lkh-graz-odilien-institut
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