Klinikum Hollabrunn erzeugt Strom mit neuer PV-Anlage

Das Landesklinikum Hollabrunn hat im Rahmen des Projekts Sonnenkraftwerk NÖ eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Die Anlage soll künftig einen Teil des Energiebedarfs direkt vor Ort decken.
Das Landesklinikum Hollabrunn verfügt seit kurzem über eine Photovoltaikanlage, die im Rahmen des Projekts Sonnenkraftwerk NÖ realisiert wurde. Landesrat Anton Kasser informierte sich vor Ort über das Vorhaben, das die Energieversorgung des Klinikums unabhängiger machen soll. Besonders bei kritischer Infrastruktur wie einem Spital sei dies von zentraler Bedeutung.
„Eine sichere Energieversorgung ist insbesondere bei kritischer Infrastruktur besonders wichtig. Mit jeder neuen Photovoltaikanlage auf unseren Landesstandorten erzeugen wir mehr Strom selbst, reduzieren CO₂-Emissionen und werden unabhängiger von externen Energiequellen. Mit dem Sonnenkraftwerk NÖ treiben wir diesen Weg konsequent weiter voran“, betont Kasser.
90.000 kWh Jahresertrag erwartet
Insgesamt wurden 214 Module installiert, die eine Leistung von etwa 90 kWp erreichen. Pro Jahr soll die Anlage rund 90.000 kWh Strom liefern, was dem Verbrauch von etwa 30 Einfamilienhaushalten entspricht. Dadurch können jährlich rund 17 Tonnen CO₂ eingespart werden. Verantwortlich für Planung und Realisierung zeichnet die Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement des Landes Niederösterreich.
Christoph Reiter, Leiter der Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, erklärt: „Mit der PV-Anlage nutzen wir die vorhandene Fläche auf den landeseigenen Gebäuden ganz gezielt für die Stromproduktion. Dabei ist entscheidend, die Umsetzung auf die baulichen Gegebenheiten und die besonderen Anforderungen des Klinikbetriebs abzustimmen.“
Österreichische Produkte im Fokus
Anton Hörth, Kaufmännischer Direktor des Landesklinikums Korneuburg-Stockerau-Hollabrunn, hebt die Vorteile hervor: „Die Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage ermöglicht eine umweltfreundliche Energienutzung, die keine schädlichen Emissionen verursacht und zudem die Energiekosten senkt. Eine Vielzahl von Vorteilen überzeugt von dieser nachhaltigen Energieform. Bei der Errichtung der Anlage wurde zudem besonderes Augenmerk auf eine Wertschöpfung innerhalb Österreichs gelegt.“
Bei der Umsetzung setzte man auf heimische Qualität: PV-Module, Wechselrichter, Elektronik und Montage stammen nahezu vollständig aus Österreich. Die Anlage erfüllt höchste Sicherheitsstandards und verfügt über eine automatische, modulnahe Abschaltung im Störfall.
Quelle: OTS
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