Klinikum Rohrbach spendet Medizingeräte für Osteuropa

Mona HopfingerMona Hopfinger
Mediziner übergeben LINA OperaScope-Box in Österreich.
© OÖG

Das Klinikum Rohrbach sammelt seit Jahren medizinische Sachspenden für ein humanitäres Projekt in Osteuropa. Krücken, Rollstühle und Spezialausstattung werden regelmäßig an den Verein HiKöDe übergeben und in der Ukraine sowie anderen Ländern eingesetzt.

Anlässlich des Internationalen Tages der Wohltätigkeit am 5. September macht das Klinikum Rohrbach auf seine langjährige Kooperation mit dem Verein HiKöDe – Hilfsprojekt Königsfeld Deutsch Mokra aufmerksam. Regelmäßig holt Martha Reiter Sachspenden ab, die Menschen in Osteuropa konkrete Hilfe bringen.

Die seit Jahren bestehende Zusammenarbeit geht auf Martha Reiter zurück, frühere Pflegefachkraft im Klinikum, die 2006 den ersten LKW-Hilfstransport in die Ukraine organisierte – daraus entstand ein etablierter, kontinuierlich aktiver Verein.

Von Gehhilfen bis zu Hubbadewannen

Das Klinikum sammelt regelmäßig Sachspenden, die betrieblich nicht mehr gebraucht werden, aber grundsätzlich weiterverwendet werden können. Dazu gehören Krücken, Rollatoren, Rollstühle, Visitenwägen sowie medizinische Spezialausstattung wie Hubbadewannen oder Geburtenlandschaften. Die gespendeten Materialien kommen in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und privaten Haushalten zum Einsatz.

„Oberösterreich hilft – und helfen heißt auch, dort zu unterstützen, wo Hilfe dringend gebraucht wird. Die wertvollen Sachspenden aus unseren Kliniken bekommen ein zweites Leben und kommen Menschen zugute, die auf medizinische Unterstützung angewiesen sind“, betont Landeshauptmann-Stellvertreterin Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander. Gelebte Solidarität kenne keine Grenzen.

Einfache Mittel, große Wirkung

Josef Hirz, Medizintechniker am Klinikum, zeigt sich beeindruckt: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel mit einfachen Mitteln erreicht werden kann. Dinge, die bei uns nicht mehr im Einsatz sind, bedeuten anderswo einen enormen Fortschritt für die Versorgung von Patientinnen und Patienten.“

Martha Reiter bedankt sich für die langjährige Unterstützung: „Die kontinuierliche Hilfe aus Rohrbach ermöglicht es uns, gezielt und nachhaltig zu helfen. Jede einzelne Sachspende kommt dort an, wo sie dringend gebraucht wird.“

Der Kaufmännische Direktor Friedrich Pöschl unterstreicht die Bedeutung des Engagements: „Als regional verankertes Gesundheitsunternehmen ist es uns ein besonderes Anliegen, Verantwortung über unsere unmittelbare Versorgungsaufgabe hinaus zu übernehmen. Die Unterstützung dieses Projekts zeigt, wie wir mit vorhandenen Ressourcen nachhaltig und wirkungsvoll helfen können.“

Das Klinikum versteht die Zusammenarbeit als wichtigen Beitrag zur internationalen Solidarität. Mit jedem Transport werde ein Zeichen für Menschlichkeit und gelebte Hilfe über Grenzen hinweg gesetzt.

Quelle: https://www.ooeg.at/service/presse/presseaussendungen/detail/hilfsgueter-klinikum-rohrbach

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