Klinikum Schärding gibt Tipps für Ernährung bei Hitze

Mona HopfingerMona Hopfinger
Ernährungsteller mit Obst, Gemüse, Kohlenhydraten und Protein sowie Körbe mit Früchten und ein Krug Wasser
© Mit KI (Gemini) generiert

Hitze belastet den Körper erheblich. Das Klinikum Schärding passt seinen Speiseplan im Sommer an regionale und saisonale Lebensmittel an. Experten geben Empfehlungen für die richtige Ernährung an heißen Tagen.

Bei steigenden Temperaturen setzt das Klinikum Schärding verstärkt auf frische und saisonale Speisen für Patienten und Mitarbeiter. Das Küchenteam legt dabei besonderen Wert auf regionale Zutaten und eine abwechslungsreiche Auswahl.

Küchenleiter Othmar Deubler erklärt: „Gerade im Sommer setzen wir verstärkt auf regionale und saisonale Zutaten. Heimisches Obst und Gemüse haben jetzt Hochsaison, sind frisch verfügbar und geschmacklich besonders intensiv – das nützen wir ganz bewusst“. Ziel sei es, Gerichte anzubieten, die ausgewogen, abwechslungsreich und schmackhaft sind und gleichzeitig den Bedürfnissen an warmen Tagen entsprechen.

Mehrere kleine Mahlzeiten empfohlen

Die Empfehlungen aus der Großküche lassen sich auch im privaten Haushalt umsetzen. Diätologin Romana Hansbauer vom Klinikum Schärding rät: „Hohe Temperaturen können Einfluss auf unseren Appetit haben. Dann kann es sinnvoll sein, mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag zu verteilen und auf gut verträgliche Speisen zu setzen. Die Portionsgrößen am besten an die individuellen Bedürfnisse anpassen. Wichtig ist, auf das eigene Hunger- und Sättigungsgefühl zu achten“.

Als Orientierung für sommerliche Mahlzeiten empfiehlt die Diätologin das Tellermodell: Die Hälfte des Tellers sollte mit Obst, Gemüse oder Salat gefüllt sein. Die verbleibende Tellerhälfte teilt sich auf: eine sättigende Beilage wie Erdäpfel oder Vollkornprodukte auf der einen, eine eiweißreiche Komponente – Fisch, Hülsenfrüchte, Tofu, Milchprodukte, Eier oder Fleisch – auf der anderen Seite. Saisonales Obst aus regionalem Anbau eigne sich zudem ideal als Zwischenmahlzeit.

Flüssigkeitszufuhr bei Hitze besonders wichtig

Bei sommerlicher Hitze verliert der Körper durch Schwitzen mehr Wasser. Hansbauer warnt: „Viele Menschen trinken im Alltag zu wenig – bei hohen Temperaturen verstärkt sich dieses Defizit oft noch. Empfehlenswert sind Wasser, auch infused water, also aromatisiertes Wasser, Mineralwasser, ungesüßter Kaffee oder Tee und stark verdünnte Fruchtsäfte“. Alkohol und stark gezuckerte Getränke eigneten sich nicht als Durstlöscher und sollten nur in Maßen konsumiert werden.

Gemüse, Obst und andere wasserreiche Lebensmittel leisten laut den Experten einen wertvollen Beitrag zur Versorgung mit Flüssigkeit, Vitaminen und Mineralstoffen. Wer auf regionale und saisonale Produkte setzt, profitiert von frischer Qualität, vollem Geschmack und einer großen Vielfalt an heimischen Lebensmitteln.

Quelle: https://www.ooeg.at/service/presse/presseaussendungen/detail/ernaehrung-im-sommer

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