Klosterneuburg setzt auf sichere Arzneimitteltherapie

Am Internationalen Tag der Patientensicherheit rückt das Universitätsklinikum Klosterneuburg die sichere Anwendung von Medikamenten in den Fokus. Ein Informationsplakat zeigt Maßnahmen entlang des gesamten Behandlungsprozesses.
Der 17. September steht im Zeichen der Patientensicherheit. Das Universitätsklinikum Klosterneuburg nimmt den internationalen Aktionstag zum Anlass, um auf die Bedeutung der sicheren Arzneimittelanwendung hinzuweisen. Seit 2015 wird dieser Tag jährlich begangen.
Heuer liegt der Schwerpunkt auf der Arzneimitteltherapiesicherheit. Ein eigens erstelltes Plakat mit dem Titel „Arzneimitteltherapiesicherheit in den NÖ Landes- und Universitätskliniken“ informiert über zentrale Maßnahmen, die während der gesamten Behandlung greifen. Ziel ist es, die Kontinuität der Therapie zu sichern und Patientensicherheit nachhaltig zu verbessern.
„Eine sichere Arzneimitteltherapie endet nicht mit der Verordnung eines Medikaments, sie begleitet Patientinnen und Patienten während des gesamten Aufenthalts. Das Ziel ist es, wirksame und sichere Arzneimitteltherapie für alle Patientinnen und Patienten zu gewährleisten“, erklärt das Risikomanagementteam am Standort.
Von der Aufnahme bis zur Entlassung
Bereits bei der Aufnahme spielt die strukturierte Erfassung der aktuellen Medikation eine entscheidende Rolle. Um ein vollständiges Bild zu erhalten, werden mindestens zwei Informationsquellen genutzt. Dazu zählen das Gespräch mit den Betroffenen, mitgebrachte Medikamentenlisten, Arztbriefe oder Unterlagen der Hauskrankenpflege. Widersprüchliche Angaben werden vor der Verordnung geklärt.
Während des Aufenthalts im Spital erfolgt eine regelmäßige Überprüfung der Medikation. Strukturierter Medikationsabgleich und Medikationsanalyse helfen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und die Therapie anzupassen.
Auch die Entlassung ist ein wichtiger Schritt für die Arzneimittelsicherheit. Eine vollständige und verständliche Entlassungsmedikation unterstützt die sichere Weiterbehandlung. Dazu gehört die Erstellung eines aktuellen Medikationsplans sowie ein ausführliches Gespräch, damit Patientinnen und Patienten den Medikationsprozess verstehen und die Therapie sicher fortsetzen können.
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