Kohlenmonoxid-Gefahr steigt mit Beginn der Heizsaison

Mathias FischerMathias Fischer
Kohlenmonoxid-Melder auf Infoblatt des NÖ Zivilschutz: Unsichtbare Gefahr.
© Marktgemeinde Schweiggers

Mit dem Start der Heizsaison wächst das Risiko einer Kohlenmonoxid-Vergiftung. Das giftige Gas entsteht bei unvollständiger Verbrennung und ist weder sichtbar noch riechbar oder schmeckbar.

Der Beginn der Heizsaison bringt eine erhöhte Gefahr von Kohlenmonoxid-Vergiftungen (CO) mit sich. Das Gas kann entstehen, wenn Gas, Holz oder Öl nicht vollständig verbrennen. Die besondere Gefahr: Kohlenmonoxid ist für Menschen nicht wahrnehmbar – es hat weder Farbe noch Geruch oder Geschmack.

Schutzmaßnahmen für den Haushalt

Um sich und die Familie zu schützen, sollten Heizungen, Öfen und Kamine regelmäßig von Fachleuten gewartet werden. Wichtig ist zudem, Lüftungsöffnungen nicht zu blockieren und für ausreichend Frischluft zu sorgen.

Die Installation von CO-Warnmeldern wird empfohlen. Diese speziellen Geräte dürfen nicht mit Rauchmeldern verwechselt werden – Rauchmelder können Kohlenmonoxid nicht erkennen. In Innenräumen sollten keine gefährlichen Heizprovisorien zum Einsatz kommen.

Symptome und Notfallverhalten

Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit sollten ernst genommen werden, da sie auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung hinweisen können.

Bei einem CO-Alarm gilt: Das Gebäude sofort verlassen und ins Freie gehen. Von draußen die Feuerwehr unter 122 oder bei Beschwerden die Rettung unter 144 verständigen. Das Gebäude darf erst nach Freigabe durch die Einsatzkräfte wieder betreten werden.

Weitere Informationen sind unter www.noezsv.at verfügbar.

Quelle: https://www.schweiggers.gv.at/Zivilschutztipp_des_Monats_-_Kohlenmonoxid_Unsichtbare_Gefahr_1

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