Konsortium erwirbt 200 Wohnungen in Wiener Neustadt

Ein neu gegründetes Immobilienkonsortium rund um Markus Gunesch hat rund 200 Wohnungen in Wiener Neustadt gekauft. Der gemeinsame Bestand wächst damit auf etwa 1.500 Wohnungen. Die Einheiten sollen modernisiert, vermietet und teilweise verkauft werden.
Ein neues Investorenkonsortium hat in Wiener Neustadt etwa 200 Wohnungen erworben. Neben Markus Gunesch sind Gerhard Föchterle, Horst Lang und Lisa Prettenthaler an dem Zusammenschluss beteiligt. Mit diesem Kauf erreicht der gemeinsam aufgebaute Wohnungsbestand rund 1.500 Einheiten. Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung bestehender Immobilien durch Sanierung und Vermietung.
Vier Investoren bündeln Expertise
Die Transaktion erfolgte erstmals über das neu formierte Konsortium. Die vier Immobilieninvestoren wollen eine Plattform für weitere Ankäufe am österreichischen Wohnungsmarkt schaffen. Im Zentrum steht der Erwerb von Bestandsimmobilien mit Entwicklungspotenzial. Statt auf Neubau zu setzen, sollen vorhandene Wohnungen durch gezielte Investitionen aufgewertet werden.
Markus Gunesch bringt langjährige Erfahrung im Aufbau und in der Entwicklung von Wohnungsbeständen ein. Sein Schwerpunkt liegt auf Ankauf, Sanierung und langfristiger Bewirtschaftung mit Fokus auf leistbares und nachhaltiges Wohnen. Gerhard Föchterle verfügt über fünf Jahrzehnte Erfahrung als Sanierungsspezialist und hat in seiner Laufbahn tausende Wohnungen entwickelt und saniert.
Horst Lang ist Finanzierungsexperte mit 30 Jahren Bankerfahrung, davon zwei Jahrzehnte in leitender Funktion. Er kümmerte sich um die Ausschreibung für den Ankauf und war maßgeblich in die Due-Diligence-Prüfung eingebunden. Zusätzlich ist er als Lehrender an der FH JOANNEUM tätig. Lisa Prettenthaler bringt als Maklerin, Investorin und Facility-Management-Expertin umfangreiche Branchenerfahrung mit. Sie übernimmt neben ihrer Beteiligung auch den Vertrieb jener Wohnungen, die nach der Sanierung verkauft werden.
Bestandswohnungen statt Neubau
Mit dem aktuellen Ankauf hat Gunesch sein selbst gestecktes Ziel erreicht und verfügt über ein umfangreiches Portfolio. Der Schwerpunkt liegt auf dem Erwerb von Bestandswohnungen, die gezielt saniert und modernisiert werden, bevor sie vermietet oder verkauft werden. Das Konzept verbindet wirtschaftliche Entwicklung mit der Schaffung von Wohnraum, der für eine breite Bevölkerungsschicht leistbar bleiben soll.
Die Stadt südlich von Wien verfügt über einen großen gewachsenen Wohnungsbestand und entsprechende Nachfrage nach leistbaren Wohnungen. Statt neue Wohnflächen auf der grünen Wiese zu schaffen, wird bereits vorhandener Wohnraum weiterentwickelt. Die Wohnungen bestehen bereits, die notwendige Infrastruktur ist vorhanden und durch Sanierung kann die Qualität deutlich verbessert werden.
Modernisierung und energetische Verbesserungen
Bei den Bestandsimmobilien geht es darum, Wohnungen auf einen modernen Standard zu bringen. Je nach Objekt können Bäder, Küchen, Böden, Fenster oder Heizsysteme erneuert werden. Auch energetische Verbesserungen spielen eine wichtige Rolle. Dadurch können die Wohnungen attraktiver werden und langfristig auch die laufenden Kosten für die Bewohner reduziert werden.
Die Wohnungen werden zu einem großen Teil langfristig vermietet und treffen auf hohe Nachfrage. Gleichzeitig werden sanierte Einheiten auch verkauft. Ein Teil des Bestands bleibt langfristig in der Vermietung, andere Objekte werden nach der Entwicklung wieder dem Markt zugeführt. Die bisherigen Verkäufe zeigen laut Konsortium, dass es auch für sanierte Bestandswohnungen entsprechende Nachfrage von Eigennutzern und Anlegern gibt.
Vorhandenen Wohnraum besser nutzen
Der Ankauf steht für einen grundsätzlichen Ansatz: Wohnraum muss nicht immer neu gebaut werden, um zusätzlichen Wohnwert zu schaffen. Österreich verfügt über einen großen Bestand an älteren Wohnungen. Werden diese Immobilien professionell saniert und weiterentwickelt, können daraus moderne Wohnungen entstehen, ohne zusätzlichen Boden zu verbrauchen.
Mit rund 1.500 Wohnungen im Bestand ist die nächste Größenordnung erreicht. Nun geht es darum, diesen Bestand weiterzuentwickeln, zu vermieten und am Markt zu platzieren mit dem Ziel, vorhandenen Wohnraum besser zu nutzen und leistbar zu machen.
Quelle: OTS
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