Kostenlose Kühle Orte in ganz Österreich verfügbar

Pia Prodinger
Frau mit Brille trägt gelbes T-Shirt mit Aufdruck „COOL BEI HITZE"
© stuhlfelden.salzburg.at

Eine Initiative bietet in ganz Österreich öffentlich zugängliche und kostenlose „Kühle Orte“ an. Auf einer interaktiven Karte sind klimatisierte Gebäude wie Bibliotheken, Museen und Einkaufszentren verzeichnet.

Die Initiative Team Österreich Sommerfrische stellt österreichweit kostenlose und öffentlich zugängliche „Kühle Orte“ zur Verfügung. Eine interaktive Karte zeigt klimatisierte oder kühle Gebäude wie Bibliotheken, Museen und Einkaufszentren. Die Karte ist unter sommerfrische.team-oesterreich.at abrufbar.

Verhaltenstipps für heiße Tage

Die Gemeinde Stuhlfelden hat Empfehlungen für den Umgang mit hohen Temperaturen veröffentlicht. Regelmäßiges Trinken von Wasser, Tees oder Säften wird empfohlen, auch wenn noch kein Durstgefühl besteht. Alkohol und koffeinhaltige Getränke sollten vermieden werden.

Wohnräume sollten in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden gelüftet werden. Tagsüber sollten Fenster, Rollläden oder Vorhänge geschlossen bleiben. Körperliche Aktivitäten oder Einkäufe sollten auf die Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Direkte Sonneneinstrahlung, besonders zu Mittag, sollte vermieden werden.

Zur Abkühlung helfen kühle Duschen, feuchte Umschläge oder das Kühlen von Stirn, Nacken und Unterarmen. Empfohlen wird helle, luftige und atmungsaktive Kleidung sowie eine Kopfbedeckung und Sonnenbrille. Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor sollte verwendet werden.

An heißen Tagen sind leicht verdauliche Speisen mit viel Obst und Gemüse empfehlenswert. Auf schwere und stark salzhaltige Speisen sollte verzichtet werden.

Besondere Vorsicht bei Kindern und Tieren

Kinder oder Tiere dürfen niemals im Auto zurückgelassen werden. Bereits nach wenigen Minuten können sich Fahrzeuge auf lebensgefährliche Temperaturen von weit über 50 Grad aufheizen. Wer eingeschlossene Kinder oder Tiere bemerkt, sollte umgehend handeln und erforderlichenfalls die Polizei verständigen.

Ältere Nachbarn, Freunde oder Angehörige sollten regelmäßig kontrolliert werden. Oft hilft bereits ein kurzer Anruf oder Unterstützung beim Einkauf.

Warnzeichen und Erste Hilfe

Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost und starker Durst können Anzeichen einer Hitzeerkrankung sein. Betroffene Personen sollten sofort an einen kühlen Ort gebracht werden. Die Kleidung sollte gelockert und der Körper gekühlt werden. Verschlechtert sich der Zustand, sollte der Notruf 144 gewählt werden.

Quelle: https://www.stuhlfelden.salzburg.at/Hitzewelle_DER_AKTUELLE_SELBSTSCHUTZTIPP

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