KPÖ fordert bessere Bewerbung der Aktiv:Karte PLUS

Pia ProdingerPia Prodinger
Frau mit Kurzhaarschnitt lächelt im Freien, im Hintergrund eine Straße mit Autos und Häusern.
© salzburg.kpoe.at

Die KPÖ Salzburg kritisiert, dass die Aktiv:Karte PLUS zu wenig bekannt ist. Viele Berechtigte würden erst in Sprechstunden von der Unterstützung erfahren, sagt Klubobfrau Cornelia Plank.

Die Aktiv:Karte PLUS ermöglicht seit 2022 Menschen mit niedrigem Einkommen in Salzburg ein Öffiticket für das gesamte Bundesland um 50 Euro. Anspruch haben Mindestpensionistinnen und Mindestpensionisten, Ausgleichszulagenbezieherinnen und -bezieher sowie Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger.

Die KPÖ hatte die Einführung der Karte seit 2019 gefordert. Seither seien bereits viele Verbesserungen für Stadtbewohnerinnen und -bewohner mit geringem Einkommen erreicht worden, heißt es in einer Aussendung.

Erweiterung des Bezieherkreises lässt auf sich warten

Cornelia Plank, Klubobfrau der KPÖ, kritisiert, dass eine im Parteieneinkommen beschlossene Ausweitung des Bezieherkreises noch immer nicht umgesetzt wurde. „Aber darauf warten wir weiterhin vergeblich“, so Plank. Anträge der KPÖ blieben unerledigt.

Personen, die den Pensionsbonus erhalten oder weniger als die Armutsgefährdungsschwelle verdienen, seien weiterhin ausgeschlossen. Gleiches gelte für Bezieherinnen und Bezieher von Rehageld, Krankengeld, Invaliditätspension oder Notstandshilfe.

Viele erfahren erst in Sprechstunden von der Karte

„Immer wieder kommen Menschen zu uns in die Sprechstunden, die bereits länger mit dem Sozialamt zu tun haben. Von den Aktiv:Karten hören sie bei uns oft das erste Mal“, berichtet Plank.

Die KPÖ hat deshalb einen Antrag eingebracht, um die Bewerbung der Aktiv:Karte PLUS zu verstärken. Das Bewusstsein für das Angebot müsse erhöht werden, so die Forderung.

Quelle: https://salzburg.kpoe.at/aktuelles/aktivkarte-soll-besser-beworben-werden

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