KPÖ kritisiert Ultimatum des Vereins Insel scharf

Pia ProdingerPia Prodinger
Insel Haus der Jugend: Frau mit verschränkten Armen vor dem Gebäude in Wien
© salzburg.kpoe.at

Der Verein Insel hat der Stadt Salzburg ein Ultimatum gestellt. Die KPÖ reagiert empört: Nach eineinhalb Jahren Chaos sei der Verein nicht in der Position, Forderungen zu stellen, so Klubvorsitzende Cornelia Plank.

Der Verein Insel sorgt mit einem Ultimatum an die Stadt Salzburg für Aufsehen. Aktuell werden Unterlagen des Vereins von der städtischen Sozialabteilung geprüft. Dabei gibt es offene Fragen zu In-Sich-Geschäften im Rechnungsabschluss, zudem fehlen wesentliche Dokumente.

Für die KPÖ ist die Geduld nun am Ende. „Nach eineinhalb Jahren Chaos, Drohungen, leeren Versprechungen und fragwürdigen Personalentscheidungen ist der Verein nicht in der Situation, etwas zu fordern oder gar Ultimaten zu stellen“, erklärt Cornelia Plank, Klubvorsitzende der KPÖ im Gemeinderat.

Monatliche Kosten bis zu 1.200 Euro

Die Betreuungseinrichtung verlangt derzeit zwischen 800 und 1.200 Euro pro Monat. Plank stellt die Gemeinnützigkeit infrage: „Wenn Eltern im Monat bis zu 1.200 Euro zahlen müssen, stellt sich die Frage, ob das noch im Interesse der Allgemeinheit und der Jugend ist, wie es eigentlich im Vertrag mit den US-Amerikanern vorgesehen war, als das Grundstück übergeben wurde.“

Kritik an Aussagen der Betreiber

Besonders verärgert zeigt sich die KPÖ-Politikerin über Aussagen der Insel-Betreiber. Diese behaupten, Kinder seien „todunglücklich“, wenn sie andere Betreuungseinrichtungen aufsuchen müssten. „Dafür ist ausschließlich die Insel-Geschäftsführung selbst verantwortlich. Sicherheit für Kinder bedeutet ein stabiles Umfeld – das bietet die Insel aktuell nicht. Sie veröffentlicht lieber Ultimaten“, so Plank.

Quelle: https://salzburg.kpoe.at/aktuelles/stadt-darf-sich-von-insel-nicht-auf-der-nase-herumtanzen-lassen

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