KPÖ sieht sich bei Festspielhaus-Ausweichquartier bestätigt

Mona HopfingerMona Hopfinger
Messezentrum mit Bühne, Staatsoper, Geldbündel, Kalender Juli und Menschenmenge.
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Kommunisten begrüßen das Umdenken bei der Nutzung des Messezentrums als Ausweichstätte für das Große Festspielhaus.

Die KPÖ zeigt sich erfreut über die Wahl des Messezentrums als Ausweichquartier während der Umbauarbeiten am Großen Festspielhaus. Im Juli hatte die Partei im Landtag beantragt, die Messe als Alternative zu prüfen – und war dafür von der ÖVP scharf angegriffen worden. Die Volkspartei bezeichnete den Vorschlag damals als unzumutbar und als Angriff auf die Festspiele.

Die Kommunisten hatten argumentiert, dass die Messe kostengünstiger sei als ein Neubau auf der grünen Wiese. Angesichts der Kostenexplosion auf über eine halbe Milliarde Euro dürfe die öffentliche Hand nicht noch weiter belastet werden, so die Begründung.

Hangöbl: Zusätzliche Kosten erspart

„Ich freue mich über dieses Umdenken bei der ÖVP. Der Allgemeinheit bleiben so zusätzliche Kosten erspart – bei einem ohnehin sehr teuren Projekt“, erklärt Klubobfrau Natalie Hangöbl. Das Messezentrum als Spielstandort habe auch Potenzial für künstlerische Innovation. Der neue Intendant wirke sehr motiviert, diese Chance zu nutzen.

Das Beispiel zeige, warum es in einer Demokratie immer auch eine konstruktive Opposition brauche, die Ideen einbringe, so Hangöbl. Diese seien bei den Regierenden anfangs vielleicht unbeliebt, würden sich aber dann aus Vernunftargumenten durchsetzen.

Teilhabe als weiteres Thema

Ähnlich verhalte es sich bei der Frage der Teilhabe, so die KPÖ-Politikerin. Als die Partei vor einigen Wochen darauf hingewiesen habe, dass manche Bevölkerungsgruppen am Programm der Festspiele gar nicht teilhaben könnten, sei sie dafür noch gescholten worden. Kurz darauf habe das Kuratorium einen Intendanten berufen, der Öffnung und Teilhabe als einen Schwerpunkt sehe. Das zeige, dass die eine oder andere Forderung trotz anfänglicher Abwehrreaktionen nicht ganz unberechtigt sei, sagt Hangöbl.

Quelle: https://salzburg.kpoe.at/aktuelles/festspiel-ausweichsttte-kp-begrt-umdenken

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