Kräuter richtig durch den Winter bringen

Mona HopfingerMona Hopfinger
Kräuter im Winterschutz: Rosmarin und Thymian in Säcken, Kräuterbeet mit Vlies und Blättern.
© Mit KI (Gemini) generiert

Die meisten Kräuter überstehen die kalte Jahreszeit ohne großen Aufwand. Entscheidend ist der Verzicht auf starken Herbstschnitt und der Schutz vor Staunässe.

Viele Kräuter kommen mit geringer Pflege gut durch den Winter. Auf einen starken Rückschnitt im Herbst sollte verzichtet werden. Auch in der kalten Jahreszeit können kleine Mengen bei Bedarf geerntet werden.

Schnittlauch, Minze, Liebstöckel, Estragon, Ysop, Zitronenmelisse, Berg-Bohnenkraut und Oregano überstehen die Wintermonate im Garten in der Regel ohne Probleme. Petersilie lässt sich unter geschützten Bedingungen, etwa im Frühbeet, auch im Winter ernten.

Mediterrane Kräuter brauchen durchlässigen Boden

Auch Rosmarin, Thymian und Salbei kommen mit Frost zurecht, wenn sie richtig vorbereitet werden. Entscheidend ist ein durchlässiger Boden, denn Staunässe schadet den Pflanzen oft mehr als Kälte. In milden Lagen reicht meist eine dicke Laubschicht, Reisig oder Naturvlies als Schutz.

Kräuter in Töpfen sollten dick mit Jute eingepackt und nahe der Hausmauer auf Bretter oder Ziegel gestellt werden, damit Wasser über die Abzugslöcher abfließen kann. Immergrüne Pflanzen, zu denen viele Kräuter zählen, müssen an frostfreien Tagen mäßig gegossen werden, um nicht zu vertrocknen.

In rauen Regionen empfiehlt sich die Kultivierung mediterraner Kräuter in ausreichend großen Töpfen. So lassen sich die Pflanzen an einem hellen, unbeheizten und frostfreien Ort sicher überwintern.

Quelle: https://www.michelhausen.gv.at/Winterzeit_im_Kraeutergarten

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