Kräuter richtig überwintern: Was jetzt zu tun ist

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Mit den ersten Frostnächten endet die Saison für viele Kräuter im Garten. Während einjährige Pflanzen absterben, brauchen empfindliche mehrjährige Arten ein geschütztes Winterquartier.

Basilikum verträgt keinen Frost – sobald die Herbstnächte kühler werden, stirbt die Pflanze ab. Auch Majoran, Dill, Kerbel, Anis, Koriander, Borretsch, Sommer-Bohnenkraut, Ringelblume und Kapuzinerkresse sind einjährig und müssen in der nächsten Saison neu ausgesät oder gepflanzt werden. Winterschutz ist bei diesen Arten nicht nötig.

Einige einjährige Kräuter wie Dill oder Borretsch säen sich selbst aus. Sie tauchen dann oft von allein wieder im Beet auf.

Frostempfindliche Arten ins Haus holen

Mehrjährige, aber nicht winterharte Kräuter überstehen die kalte Jahreszeit in einem hellen, geschützten Raum. Geeignet sind Gewächshaus, Wintergarten oder Treppenhaus – ideal bei 5 bis 10 Grad Celsius.

Zu diesen Arten zählen Zitronenverbene, Strauchbasilikum, Ananas-Salbei, Zitronengras, Jiaogulan, Stevia (Süßkraut) und Gewürz-Lorbeer.

Pflege im Winterquartier

Gedüngt wird in der Ruhephase nicht. Regelmäßig sollte mit der Fingerprobe geprüft werden, ob die Erde noch feucht genug ist. Außerdem empfiehlt sich eine Kontrolle auf Schädlinge, um bei Befall rechtzeitig ökologisch gegensteuern zu können.

Wer seinen Kräutern im Winter etwas Aufmerksamkeit schenkt, wird mit gesunden Pflanzen in die neue Gartensaison starten.

Quelle: https://www.michelhausen.gv.at/Empfindliche_Kraeuter_ueberwintern

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