Kräuterbüschel werden in Faistenau zu Maria Himmelfahrt geweiht

Pia ProdingerPia Prodinger
Bunter Blumenstrauß aus Rosen, Sonnenblumen und Margeriten wird im Freien gehalten
© faistenau.gv.at

In der Salzburger Gemeinde Faistenau wird am 15. August ein traditioneller Brauch gepflegt: Heimische Kräuter und Blumen werden zu Sträußen gebunden und in der Kirche gesegnet.

In Faistenau wird rund um Maria Himmelfahrt eine alte Tradition mit großem Engagement fortgeführt: das Binden und die Weihe von Kräuterbüscheln. Die Gemeinde lädt die Bevölkerung ein, an diesem Brauch teilzunehmen.

Für die Zeremonie werden Kräuter und Blumen aus heimischen Gärten und Wiesen zusammengetragen und zu farbenfrohen Sträußen zusammengestellt. Am 15. August erfolgt die Weihe in der Kirche. Die Rose als Mariensymbol ist dabei ein fixer Bestandteil der Büschel.

Von Generation zu Generation weitergegeben

Der überlieferte Brauch verknüpft Natur, Gemeinschaft und Tradition und wird von einer Generation zur nächsten weitergereicht. Die gesegneten Kräuterbüschel werden als Symbol für Schutz und Segen betrachtet und begleiten zahlreiche Familien bis zur Weihnachtszeit.

Die Gemeinde ruft dazu auf, einen Strauß zu sammeln und diesen in die Kirche mitzubringen.

Quelle: https://www.faistenau.gv.at/Tradition_in_Faistenau_Kraeuterweihe_zu_Maria_Himmelfahrt

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