Kräuterrasen als Alternative zum vertrockneten Zierrasen

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Heimische Wildkräuter wie Schafgarbe und Gänseblümchen trotzen Hitze und Trockenheit deutlich besser als herkömmlicher Rasen. Das Land Niederösterreich empfiehlt Kräuterrasen als klimafitte Lösung für Gärten.

Der klassische Zierrasen hatte heuer mit extremer Trockenheit zu kämpfen. Bei der Beratungshotline „Natur im Garten“ des Landes Niederösterreich gehörte die Frage nach braunen, vertrockneten Rasenflächen und möglichen Alternativen zu den häufigsten Anliegen.

Während englischer Rasen der Hitze nicht standhielt, zeigten sich heimische Wildkräuter wie Schafgarbe, Gänseblümchen, Spitzwegerich oder Hornklee deutlich widerstandsfähiger. Inmitten von dürrem Gras blieben viele dieser Wildpflanzen grün und blühten sogar weiter. Ihre Blüten boten Insekten auch in braunen Rasenflächen noch wertvolle Nahrung.

Weniger Aufwand, mehr Nutzen

Ein Kräuterrasen kann eine klimafitte Antwort auf vertrocknete Zierrasenflächen im Sommer sein. Viele der Wildkräuter sind essbar und lassen sich getrocknet zum Würzen oder als Tee nutzen. Spitzwegerich und Thymian werden traditionell als Hustensirup verwendet.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Rasen benötigt ein Kräuterrasen kein häufiges Gießen, Mähen oder Düngen. Das spart Wasser, Zeit und Geld. Wer sich auf ein neues Rasenbild einlässt, erhält mehr Grüntöne und bunte Blüten statt brauner Flächen im Sommer.

Im Handel sind bereits trittfeste Kräuter- und Blumenrasenmischungen erhältlich, etwa beim „Natur im Garten“ Partnerbetrieb „Wildeblumen“.

Quelle: https://www.raxendorf.at/Gruen_statt_braun_Kraeuterrasen_statt_Zierrasen

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