Krankenfahrten in Salzburg trotz Selbstbehalt konstant

Pia Prodinger
© Mit KI (Gemini) generiert

Das Rote Kreuz in Salzburg verzeichnet jährlich rund 185.000 Krankenfahrten. Diese Zahl bleibt unverändert, die Einführung des Selbstbehalts hat im ersten Jahr zu keinem Rückgang geführt, so der ORF.

Die Rettungsorganisation Rotes Kreuz führt in Salzburg pro Jahr etwa 185.000 Krankenfahrten durch. Diese Zahl sei stabil geblieben, berichtet die Organisation. Der Selbstbehalt habe im ersten Jahr keine merkbare Änderung bewirkt, erklärt Stefan Soucek, interimistischer Leiter des Rettungsdienstes.

Die Rettungsorganisation habe bereits ab 2023 aktiv auf niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie Krankenanstalten zugegangen und über die neue Regelung informiert. „Einen Rückgang der Fahrten aufgrund des Selbstbehaltes haben wir nicht festgestellt“, so Soucek. Ziel sei es, dass die Ressource Krankentransport zweckmäßig genutzt werde.

Nachträgliche Rechnungen für viele überraschend

Viele Patientinnen und Patienten erfuhren von der Neuregelung erst zu Jahresbeginn, als die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) erstmals nachträglich Rechnungen für Transportfahrten verschickte.

Für Fahrten ohne akuten medizinischen Grund wird die Rezeptgebühr von 7,55 Euro verrechnet. Transporte, bei denen ein Sanitäter erforderlich ist, kosten 15,10 Euro. Ausgenommen von der Gebühr sind Fahrten zu Dialyse, Chemo- oder Strahlentherapie – diese bleiben kostenfrei. Seit der Einführung vor einem Jahr stellte die ÖGK in Salzburg etwa 12.000 Rechnungen aus.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3361850/

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