Krankenhausseelsorgerin geht nach 18 Jahren in Pension

Elfriede Fürnsinn beendet mit 1. September ihre Tätigkeit als Krankenhausseelsorgerin im Landesklinikum Waidhofen/Thaya. Nach 18 Jahren im Spital und über zwei Jahrzehnten in der pastoralen Arbeit tritt sie in den Ruhestand.
Elfriede Fürnsinn verabschiedet sich mit 1. September 2026 aus dem Landesklinikum Waidhofen/Thaya. Ihre Arbeit war geprägt von zahlreichen Begegnungen mit Patientinnen, Patienten und deren Angehörigen sowie von Gesprächen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums.
Vom Industriekauffrau zur Seelsorgerin
Ihre berufliche Laufbahn startete Fürnsinn in der Privatwirtschaft. Von 1980 bis 2000 arbeitete sie als Industriekauffrau. Zwischen 2001 und 2003 absolvierte sie berufsbegleitend die Ausbildung zur Pastoralassistentin im Kardinal König Haus in Wien und schloss diese mit Diplomprüfung ab. Danach war sie als Pastoralassistentin in den Pfarren Vitis und Gmünd-Neustadt tätig.
Seit September 2008 übte sie die Krankenhausseelsorge im Landesklinikum aus. Gleichzeitig unterrichtete sie Religion an mehreren Volks- und Hauptschulen.
Begegnungen als größtes Geschenk
„Die vielen menschlichen Begegnungen waren das größte Geschenk meiner Arbeit. Aus vielen Gesprächen sind wertvolle Freundschaften entstanden. Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir so viele Menschen entgegengebracht haben“, sagt Fürnsinn über ihre Dienstjahre.
Besonders am Herzen lagen ihr die jährliche Palliativ-Gedenkfeier sowie die Patientenweihnachtsfeier am Heiligen Abend.
Appell an Menschlichkeit im Gesundheitswesen
Mit ihrem Ruhestand richtet die scheidende Seelsorgerin einen Wunsch an alle im Gesundheitswesen Tätigen: „Trotz aller Hektik, des Stresses, der Veränderungen und der Modernisierung – bleibt menschlich. Hinter jeder Patientin und jedem Patienten steht eine einzigartige Lebensgeschichte. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht immer der Mensch.“
Die kaufmännische Standortleiterin DI Sonja Schindler, BSc, MSc, bedankte sich bei der Verabschiedung: „Über viele Jahre hast du nicht nur Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige begleitet, sondern auch für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein offenes Ohr gehabt. Gerade in schwierigen Momenten waren deine Menschlichkeit, dein Mitgefühl und deine wertschätzende Art für viele eine große Stütze.“
Die Standortleitung sowie Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung wünschten Fürnsinn für ihren neuen Lebensabschnitt alles Gute.
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