Kreuzkogel: Metallkreuz ersetzt Holzvarianten

Auf dem Kreuzkogel am Prochenberg in der Eisenwurzen steht seit Kurzem ein Metallkreuz. Es löst die Holzkreuze ab, die dort seit über 100 Jahren regelmäßig erneuert werden mussten.
Die Wandersaison neigt sich nach Allerheiligen dem Ende zu, doch ein Ausflug auf den westlichen Prochenberg lohnt sich noch. Auf dem Kreuzkogel hat sich die Situation verändert: Das traditionelle Holzkreuz wurde durch eine Metallvariante ersetzt.
Bereits vor dem Bau der ersten Schutzhütte im Jahr 1888 stand auf dem Gipfel ein großes Holzkreuz. 1905 stürzte es um. Ein Jahr später wurde ein neues Kreuz errichtet und geweiht, diesmal mit der Darstellung des gekreuzigten Christus.
Ein Foto aus 1961 zeigt eine schlichtere Ausführung, ergänzt um eine Aussichtswarte aus dem Jahr 1950. Trotz widerstandsfähiger Hölzer wie Eiche, Lärche oder Akazie hielt ein Kreuz maximal 25 Jahre.
Metallkreuz soll länger halten
Das neue Kreuz besteht aus Metall und soll deutlich länger überdauern. Der Prochenberg liegt in der Eisenwurzen, unmittelbar am europäischen Schmiedezentrum – eine passende Verbindung.
Die aktuelle Situation am Kreuzkogel lässt sich erwandern. Dank des vorhergesagten milden Winters bleibt dafür noch Zeit.


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