Krisenteams betreuen nach Bluttat in Kumberg

Nach einer Bluttat in Kumberg sind Kriseninterventionsteams im Einsatz, um Angehörige, Nachbarn und Freunde zu betreuen. Die Betroffenheit in der Gemeinde ist groß, so der ORF.
Mehrere psychosoziale Akutbetreuer sind derzeit in Kumberg im Einsatz. Sie unterstützen direkt und indirekt betroffene Menschen nach der Bluttat. Cornelia Forstner vom Kriseninterventionsteam (KIT) bestätigt, dass sowohl Familienangehörige als auch das soziale Umfeld betreut werden. Auch der gesamten Bevölkerung stehe man für Gespräche zur Verfügung.
Das KIT wird auch in den kommenden Tagen vor Ort sein. Viele Menschen befinden sich in einer extremen Stresssituation und reagieren höchst unterschiedlich auf das Geschehene.
Besondere Belastung bei Kindern
Besonders schwierig sei es, wenn Kinder betroffen sind. Das Unfassbare in Worte zu fassen und damit umzugehen, stelle eine große Herausforderung dar. „Wir sind für die da, die weiterleben. Das was geschehen ist, können auch wir nicht ungeschehen machen“, erklärt Forstner.
Wesentlich sei eine gute Ausbildung der Betreuer sowie Nachbesprechungen des Einsatzgeschehens, um auch für die eigenen Kollegen und Kolleginnen da sein zu können.
Ehrlicher Umgang empfohlen
Forstner rät zu einem ehrlichen Umgang mit dem Geschehenen, auch gegenüber Kindern. Wichtig sei es, Fragen möglichst kindgerecht zu beantworten. Es sei auch in Ordnung, Kindern zu sagen, dass man nicht auf alle Fragen eine Antwort habe. Spekulationen solle man vermeiden.
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