Kunstverein Amstetten zeigt „MenschBaumBerg“ im Schloss

Die blaugelbe Galerie im Schloss St. Peter präsentiert über fünfzig Werke des Kunstvereins Amstetten. Die Herbstausstellung widmet sich dem Verhältnis zwischen Mensch und Natur.
Im Schloss St. Peter sind derzeit mehr als fünfzig Arbeiten von Mitgliedern des Kunstvereins Amstetten zu sehen. Die Herbstausstellung trägt den Titel „MenschBaumBerg“ und gibt Einblick in das aktuelle Schaffen der Künstlerinnen und Künstler.
Die Eröffnung fand am 13. September statt. Zur Vernissage kamen neben den Kunstschaffenden auch zahlreiche Interessierte. Nationalrat Andreas Hanger, Ortsvorsteherin Julia Krifter und Kurator Leopold Kogler führten in die Schau ein.
Romantik und ökologische Krisen
Die Werkschau gilt als die bislang vielfältigste Präsentation des Vereins zu einem aktuellen Themenbereich. Berge und Wälder dienen heute vielen Menschen als Orte der Erholung und Kraftquelle. Dieses besondere Verhältnis sei ohne die Epoche der Romantik kaum vorstellbar, heißt es.
Die Ausstellung untersucht Verbindungen zwischen romantischen und zeitgenössischen Vorstellungen von Wald und Berg. Dabei wird auch der Hintergrund aktueller ökologischer Krisen berücksichtigt.
Vom Schreckensort zum Sinnbild der Schönheit
Vor der Romantik galten Wald und Berge als Schreckensorte, die Menschen mieden. Heute sind sie für die Kunstschaffenden Sinnbild für Schönheit, die es zu bewahren gilt.
Im Zentrum der Arbeiten steht keine kühle, objektive Betrachtung. Vielmehr geht es darum, sich von Baum oder Berg emotional berühren zu lassen. Die Fantasie spielt dabei eine große Rolle. Aus der Vorstellung heraus entstehen wirkmächtige Szenarien, die die Verbindung zwischen Menschen und Natur aufzeigen.
Quelle: https://stpeterau.at/aktuelles/news/spannungsreiche-dialoge-mit-der-natur
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