Kurtheater Reichenau: Dach saniert und PV-Anlage errichtet

Das Kurtheater Reichenau in Niederösterreich hat mit Unterstützung der ecoplus Regionalförderung sein Dach saniert und eine Photovoltaikanlage installiert. Die Investition soll den bedeutenden Kulturstandort zukunftsfit machen.
Das Kurtheater Reichenau hat umfangreiche Sanierungsarbeiten abgeschlossen. Mit finanzieller Unterstützung der ecoplus Regionalförderung wurde das Dach des sogenannten „neuen Spielraums“ erneuert und die baulichen Voraussetzungen für eine Photovoltaikanlage geschaffen. Die PV-Anlage ist mittlerweile bereits installiert und in Betrieb.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte die Bedeutung des Theaters für die Region: „Das Kurtheater Reichenau ist weit über die Region hinaus ein kultureller Anziehungspunkt und trägt gerade in den Sommermonaten maßgeblich zur touristischen Wertschöpfung in der Welterberegion Semmering bei. Investitionen in seine Weiterentwicklung sichern kulturelle Qualität, stärken den Tourismus und gestalten so die beste Zukunft für unsere Kinder aktiv mit“, so Mikl-Leitner.
100 Jahre Kulturgeschichte
Das Kurtheater feiert heuer sein 100-jähriges Bestehen. Das Gebäude wurde im 19. Jahrhundert ursprünglich als „Holzschleifwerk“ der Unternehmerfamilie Waissnix errichtet. 1922 erwarb die Gemeinde Reichenau das Objekt, ließ es umbauen und eröffnete es 1926 als „Theater- und Konzerthaus“.
Heute gehört das Kurtheater mit mehr als 30.000 Besucherinnen und Besuchern jährlich zu den wichtigsten Kultureinrichtungen Niederösterreichs. „100 Jahre Kulturtheater Reichenau stehen für ein Jahrhundert gelebter Kultur. Dieses Jubiläum zeigt eindrucksvoll davon, wie wichtig es ist, unser kulturelles Erbe zu bewahren und gleichzeitig zukunftsfit weiterzuentwickeln. So sichern wir diesen besonderen Kulturstandort auch für die kommenden Generationen“, zeigte sich Mikl-Leitner überzeugt.
Kontinuierliche Weiterentwicklung seit 2003
Seit dem Ausbau im Rahmen der Niederösterreichischen Landesausstellung 2003 wird das Kurtheater laufend weiterentwickelt. Zusätzliche Spielstätten wie das Südbahnhotel am Semmering erweitern das kulturelle Angebot und stärken die regionale Wertschöpfung. Rund 150 Vorstellungen werden jährlich geboten und sprechen ein breites Publikum an.
Bürgermeister Johann Döller hob hervor: „Projekte wie dieses verbinden Kultur und Tourismus auf ideale Weise und tragen nachhaltig zur Attraktivität der gesamten Region bei.“
Die ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki und Bernhard Ebner (Prokurist) betonten: „Mit unserer Regionalförderung unterstützen wir Investitionen in die Infrastruktur, die einen besonderen Beitrag zur regionalwirtschaftlichen Entwicklung leisten. Von der Modernisierung des Kurtheaters profitiert die gesamte Region – kulturell wie wirtschaftlich.“
Quelle: OTS
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